Forschungsrat unterstützt Weiterentwicklung des Universitätsgesetzes 2002

Wien (OTS) - Am 12. Juni 2008 wurde vom BMWF die Novelle zum UG
2002 vorgelegt. Die Reformen des Universitätsgesetzes 2002 haben -auch im internationalen Vergleich - viel sehr positive Beachtung gefunden. Jetzt geht es um die Beseitigung kleinerer Schwachpunkte, damit die Universitäten ihr Potential in Forschung und Lehre in eigener Verantwortung entwickeln können.

Der Forschungsrat unterstützt diese Entwicklung, wie der Vorsitzende Knut Consemüller betont: "Die Eigenverantwortung muss sich auch in den Detailregelungen wieder finden. Die nun vorgeschlagenen eignungsorientierten Zulassungsregelungen sind ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Autonomie. Bereits vor Implementierung des UG 2002 hatte der Rat, übrigens wie bei den Fachhochschulen üblich, eignungsorientierte Zulassungsregelungen gefordert."

Der stellvertretende Ratsvorsitzende Günther Bonn weist darauf hin, dass "das wesentliche Kriterium bei der Selektion die Qualität sein muss, wir brauchen die besten Köpfe, um international erfolgreich zu sein; Dabei sollen die höchstqualifizierten Universitätsprofessorinnen und -professoren die verantwortliche Leitungsfunktion wahrnehmen, wobei den hervorragenden habilitierten, jungen Wissenschafterinnen und Wissenschaftern vermehrt die Chance gegeben werden muss, sich in diese Leitungsgruppe zu integrieren." Die neuen Gestaltungsregeln für die Leistungsvereinbarungen werden zur Profilbildung in der Eigenverantwortung der Universitäten beitragen, aber gleichzeitig die Transparenz der gesellschaftlichen Aufgaben der Universitäten schärfen.

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