Hofer: Lufthansa wäre idealer strategischer Partner für AUA

Wien (OTS) - "Eine zukunftsfähige Lösung für die AUA muss nun rasch gefunden werden", fordert der freiheitliche Luftfahrtsprecher NAbg Ing. Norbert Hofer. "Im Sommerfluggeschäft ist aufgrund der Preisexplosion bei den Tickets mit Einbußen zu rechnen. Ein strategischer Partner ist deshalb besonders wichtig."

Die AUA werde es sich als kleine Airline auf Dauer nicht leisten können, eine Flotte für Kurz-, Mittel- und Langstrecken voll ausfinanzieren zu müssen. "Jeder Flugzeugtyp", erläutert Hofer, "verursacht zusätzliche Kosten. Je kleiner die Zahl der Flugzeuge pro Typ ist desto mehr fallen klarerweise die Basiskosten, etwa für Lagerhaltung, Ausbildung Piloten und Techniker, ins Gewicht."

Der freiheitliche Lösungsansatz laute deshalb, einen strategischen Partner zu finden, mit dem man in diesem Bereich Synergien finden könne. "Die AUA sollte sich auf die Kurz- und die Mittelstrecke konzentrieren", rät Hofer. "Wunschpartner müsste dabei die Lufthansa sein. Das ist mit Sicherheit eine für die AUA gewinnbringende und qualitätssichernde Kooperation."

Zusätzlich böte sich als Ergänzung zur internationalen Kooperation der Betrieb einer Tochtergesellschaft an, die, wie bei Lufthansa und German Wings, den Billigflugsektor abdeckt, stellt Hofer fest. "Es gibt eine österreichische Privat-Airline, die sich am Modell einer österreichischen Lösung in diesem Sektor beteiligen würde. Die FPÖ fordert einen nationalen Schulterschluss, um die AUA in eine erfolgreiche Zukunft zu führen." Hofer abschließend:
"Bedauerlicherweise gibt es in den Chefetagen der AUA jedoch den einen oder anderen Herren, der um sein beschauliches Berufsleben in der staatlichen Airline fürchtet und deswegen gegen das optimale Kooperationsmodell steuert."

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