FP-Matiasek: Erschreckende Zahl bei Schwangerschaftsabbrüchen von 14- bis 19-Jährigen

Verpflichtender sexualpädagogischer Unterricht für Jugendliche an Schulen gefordert

Wien (fpd) - Angesichts der erschreckenden Zahlen bei Schwangerschaftsabbrüchen von 14- bis 19-Jährigen, fordert die FPÖ einmal mehr einen verpflichtenden sexualpädagogischen Unterricht an den Schulen. "Wenn das das Ergebnis der linken Aufklärungs- und Sexualpädagogik ist, dann muss man hier eindeutig von einem Versagen sprechen", so die Obfrau der IFF-Wien (Initiative Freiheitliche Frauen) LAbg. Veronika Matiasek.

Fehlende Kommunikation sowie unzureichendes Wissen im Bezug auf Verhütung seien vor allem die Ursache dafür, dass immer mehr junge Frauen einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen müssen. Immerhin hat sich der Anteil der 14- bis 19-Jährigen seit 2005 fast verdreifacht. Es sei daher hoch an der Zeit entsprechende statistische Erhebungen in Österreich durchzuführen.

Sowohl Eltern als auch Lehrer fühlen sich oftmals überfordert wenn es um die Aufklärung der Jugendlichen geht. Fragen werden unzureichend bis gar nicht beantwortet. Ein zeitgemäßer und zielführender Unterricht von speziell geschulten Sexualpädagogen muss daher in den Lehrplan von Pflichtschülern integriert werden. Nur mit gezielter Aufklärung - die die Jugendlichen auch erreicht - wird es möglich sein, die vielen ungewollten Schwangerschaften und damit den physisch und psychisch belastenden Gang in die Abtreibungsklinik einzudämmen, so Matiasek abschließend. (Schluss) paw

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