AktionsGemeinschaft: Was ist ein qualitativ beschränkter Master, Herr Minister?

Beschränkungen für AktionsGemeinschaft keine Lösung des Problems

Wien (OTS) - Wie von BM Hahn bereits bei der heutigen Pressekonferenz verlautbart wurde, stehen derzeit nichtweniger als 42% aller Erstsemestrigen Zugangsbeschränkungen gegenüber. Die AktionsGemeinschaft fordert eine Lösung dieser Misere! Beunruhigt und enttäuscht zeigt sich die AktionsGemeinschaft auch über den Stimmungs- und Meinungswandel den der Minister anscheinend in den letzten Tagen und Wochen vollzogen hat. "Wir verstehen nicht ganz wieso es noch vor wenigen Wochen geheißen hat, dass Beschränkungen frühestens in 5-10 Jahren in Betracht gezogen werden um sie dann auf einmal schon 2010 zu realisieren. Die Situation für Bachelorabsolventen hat sich ja in den letzten Wochen am Arbeitsmarkt nicht merklich verändert."

Für die AktionsGemeinschaft liegt es jetzt am Minister umgehend im Detail zu erklären was er sich unter diesen "qualitativen" Beschränkungen vorstellt.

"Sollte es sich dabei um einen Freibrief für Beschränkungen handeln, welche auch ohne weiteres als quantitative Regulierung missbraucht werden können werden wir das sicherlich nicht die Studenten ausbaden lassen!" so Attila Santo.

Allenfalls ins Haus stehende qualitative Beschränkungen müssen aus Sicht der AktionsGemeinschaft in Zusammenarbeit und Einvernehmen mit den Studierenden erarbeitet werden.

Weiters fordert die AktionsGemeinschaft eine ganzjährige Zulassung für Studienbeginner von Masterstudien. Auch der Umstieg vom Bachelor-zum Masterstudium sollte möglichst einfach gestaltet sein, um studienrechtliche und soziale Probleme abzuwenden.

Die AktionsGemeinschaft kann jedoch den Plänen des Ministers auch Positives abgewinnen. Santo: " Die Möglichkeit zur Verlängerung des Bakkalaureats auf 8 Semester kann ohne weiteres zur Entlastung vieler Studierender führen.

Eine Umstellung auf 8 Semester darf jedoch auf keinen Fall Nachteile für die Studierenden mit sich bringen. Eine Anpassung des Studienförderungsgesetztes an die geänderten Rahmenbedingungen ist in diesem Sinn ebenfalls unbedingt erforderlich.

"Eine Freigabe der Studiengebühren für nicht EWR Bürger steht für uns nicht zur Diskussion, wir sehen keinen Grund für diese Diskriminierung.

Begrüßenswert ist die von Minister Hahn eingeräumte Möglichkeit der Erlassung der Studiengebühren für Studierenden aus Schwellen- und Entwicklungsländern", so Santo abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Attila Santo
Bundesobmann der AktionsGemeinschaft
Mobil: 0650/9930384
attila.santo@aktionsgemeinschaft.at

Peter Schweinberger
Pressesprecher der AktionsGemeinschaft
Mobil: 0676/88875205
peter.schweinberger@aktionsgemeinschaft.at

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