Positives ORF-Jahresergebnis vom Stiftungsrat einstimmig genehmigt

Wien (OTS) - ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz und die Kaufmännische Direktorin des ORF, Sissy Mayerhoffer, haben dem ORF-Stiftungsrat, unter dem Vorsitz von Dr. Klaus Pekarek, in der Plenarsitzung am Mittwoch, dem 11. Juni 2008, den ORF-Jahresabschluss 2007 vorgelegt. Der ORF-Stiftungsrat hat den Jahresabschluss einstimmig genehmigt.

Vorsitzender Dr. Klaus Pekarek: "Der Stiftungsrat begrüßt den positiven Jahresabschluss 2007. Der ORF ist in wirtschaftlicher und programmlicher Hinsicht ein sorgfältig geführtes Unternehmen, die Herausforderungen des Geschäftsjahres wurden gut angenommen."

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Das Geschäftsjahr 2007 war für den ORF mit zahlreichen Programminitiativen, mit Programmschwerpunkten quer durch alle ORF-Medien, mit der Umstellung auf digitales Antennenfernsehen und nicht zuletzt mit einem abermals dichteren Konkurrenzumfeld sehr herausfordernd. Der positive Jahresabschluss ist eine gute Basis für die Weiterentwicklung des Unternehmens in schwierigen Zeiten."

Kaufmännische Direktorin Sissy Mayerhoffer: "Trotz verschärftem Wettbewerbsdruck durch die deutschen Werbefenster konnte die ORF-Werbung auf erfreulich hohem Niveau stabil gehalten werden. Zum positiven Jahresergebnis haben insbesondere auch die ORF-Tochtergesellschaften wesentlich beigetragen."

Positives Jahresergebnis für ORF-Konzern

Der ORF-Konzern hat das Geschäftsjahr 2007 mit einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von 3,7 Mio. Euro abgeschlossen (2006: 9,6 Mio. Euro).

Konzern-Umsatzerlöse um 2,5 Prozent gesteigert

Die Umsatzerlöse des ORF-Konzerns stiegen von 2006 auf 2007 um 2,5 Prozent auf 949,9 Mio. Euro (2006: 927,1 Mio. Euro). Vom Gesamtumsatz entfielen 49,8 Prozent auf die Programmentgelte, 31,6 Prozent auf klassische TV- und Radiowerbung und 18,6 Prozent auf sonstige Erlöse.

Neuer Teilnehmer/innen-Höchststand

Die Erlöse aus den Teilnehmerentgelten sind gegenüber 2006 um 2,1 Prozent auf 472,7 Mio. Euro gestiegen (2006: 462,8 Mio. Euro). Die Zahl der entgeltpflichtigen Teilnehmer/innen ist dank der Bemühungen der GIS um 53.327 auf den neuen Höchststand von 3,04 Mio. zu Jahresende 2007 angestiegen.

Stabile Entwicklung der Werbeerlöse

Die Erlöse aus der klassischen Werbung haben sich 2007 mit 300,2 Mio. Euro trotz des durch die Digitalisierung weiterhin zunehmenden Wettbewerbsdrucks stabil entwickelt. Sowohl die Radioerlöse mit 80,1 Mio. Euro (2006: 81,3 Mio. Euro) als auch die Fernseherlöse mit 220,1 Mio. Euro (2006: 220,7 Mio. Euro) lagen etwa auf dem Niveau des Jahres 2006.

Leistungsangebot ausgebaut

Im Jahr 2007 hat der ORF sein Leistungsangebot bedeutend erweitert. Einige Beispiele für die zahlreichen Innovationen sind das neue Informationsangebot in ORF 1 unter anderem mit "ZiB 20" und "ZiB 24", eigenproduzierte und höchst erfolgreiche Comedy-Formate wie "Wir sind Kaiser", "Die 4 da" und "Willkommen Österreich", die Alpine Ski-WM in Aare mit fast 70 Stunden Live-Berichterstattung in ORF 1, die Sicherung der Rechte der Fußball-Bundesliga, erfolgreiche österreichische Eigen- und Koproduktionen wie "Zodiak", "Oben ohne", "Die Geschworene" mit Christiane Hörbiger und Xaver Schwarzenbergers "Muttis Liebling" sowie die großen Themenschwerpunkte "Klimawandel", "Ernährung" und "Kinder - Träume.Leben.Zukunft", mit denen der ORF jeweils eine breite Diskussion eröffnete.

Personalaufwand durch Ausbau der Eigenproduktion leicht gestiegen

Der Personalaufwand betrug 2007 insgesamt 406,4 Mio. Euro (2006:
393,0 Mio. Euro). Der zusätzliche Personalaufwand ist vor allem auf den Mehraufwand für die Erweiterung der Eigenproduktion zurückzuführen. 2007 waren im ORF 3.431 Angestellte (Vollzeitäquivalente) beschäftigt

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