Zielfahnder des Bundeskriminalamtes nehmen österreichischen Schwerbetrüger in den USA fest

61-jähriger Österreicher soll Banken um ca. 13,5 Millionen Euro betrogen haben und war über zehn Jahre lang auf der Flucht

Wien (OTS) - Der österreichische Staatsangehörige Ernest St. steht im Verdacht, zwischen 1992 und 1998 als Leiter mehrerer Immobilienfirmen Banken und Privatkunden um 13,5 Millionen Euro betrogen zu haben. Nachdem das Landesgericht für Strafsachen Wien gegen St. einen Haftbefehl wegen schweren gewerbsmäßigen Betruges ausgestellt hatte, flüchtete er in das Ausland.

Die Zielfahnder des Bundeskriminalamtes übernahmen den Fall und es gelang nach intensivster Kleinarbeit, den Aufenthaltsort von St. im Großraum von New York, USA auszuforschen. Nach wochenlanger, enger Zusammenarbeit mit dem US Marshals Service reisten am Sonntag, den 08.06.2008, zwei Zielfahnder nach New York. Bereits nach zwei Tagen konnte der genaue Aufenthaltsort von St. im südlich von New York (USA) gelegenen Lakewood, New Jersey, ausgeforscht werden. St. wurde dort am 10.06.2008 um 09:30 Uhr Ortszeit festgenommen.

St. wurde dem Staatsanwalt in Newak (USA) vorgeführt und dieser ordnete die Auslieferungshaft nach Österreich an.

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