Karl: EU-Arbeitszeitrichtlinie ist Durchbruch

SPÖ-Populismus schadet sachlicher Diskussion

Wien, 11. Juni 2008(ÖVP-PK) „Die in Luxemburg erzielte Ratseinigung zur Arbeitszeitrichtlinie ist ein großer Durchbruch. Die SPÖ und speziell die Kärntner SPÖ-Chefin Schaunig verdrehen die Tatsachen und sollten sich besser informieren. Niemand muss 65 Stunden in der Woche arbeiten, das hat auch Bundesminister Bartenstein klar gemacht“, so ÖVP-Abgeordnete und Arbeitsrechtexpertin Dr. Beatrix Karl. Weiters betont Karl, dass
die EU-Arbeitszeiteinigung zwischen den Regierungsparteien ÖVP und SPÖ bereits im Regierungsabkommen festgelegt wurde und somit auch von der SPÖ mitgetragen wird. ****

Die EU-Minister wollen an der durchschnittlichen Wochenarbeitszeit festhalten. Bis zu 65 Stunden sollen nur dann möglich sein, wenn Bereitschaftszeit als Arbeitszeit gewertet wird. Aber selbst dann wird zwischen „aktiven“ und „inaktiven“ Bereitschaftsdienst unterschieden. Der Rat machte außerdem den Vorschlag, dass die Obergrenze für die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 75 auf 65 Stunden reduziert wird. „Schaunig muss sich nicht fürchten. Es ist kein Rückfall, sondern vielmehr eine Weiterentwicklung unseres Sozialstaates Österreich“, so Karl abschließend.

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