BZÖ-Trettenbrein: Entschiedenes Nein zur 65-Stunden-Woche

Österreich darf die neue EU-Arbeitszeitrichtlinie nicht übernehmen

Klagenfurt (OTS) - "Wenn es nach dem Willen der EU-Chaoten und Wirtschaftslobbyisten in Brüssel geht, werden die Menschen bald rund um die Uhr arbeiten müssen. Der erste Schritt in diese Richtung wird mit der neuen EU-Arbeitszeitrichtlinie getan. Durch sie könnten die Betriebe die Arbeitszeit noch heuer auf bis zu 65 Stunden in der Woche ausdehnen. Dazu sage ich ganz entschieden Nein", erklärt der Arbeitnehmervertreter des BZÖ Kärnten, LAbg. Harald Trettenbrein.

Die geplante Regelung würde den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern massive Verschlechterungen bringen. Vor allem für berufstätige Frauen, die Familie und Arbeit unter einen Hut bringen müssten, hätte die Ausweitung der Arbeitszeit verheerende Konsequenzen. Die Gesundheit, das Familienleben und die Freizeit der arbeitenden Menschen dürften nicht leichtfertig den Wirtschaftsinteressen geopfert werden. "Österreich muss als Sozialstaat seine arbeitsrechtlichen Errungenschaften bewahren. Daher appelliere ich an Wirtschaftsminister Bartenstein, die neue EU-Arbeitszeitrichtlinie nicht zu übernehmen", so Trettenbrein.

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