StR. Ludwig nimmt neues Personendosimeter in Betrieb

Wien (OTS) - Die MA39 - Versuchs- und Forschungsanstalt der Stadt Wien - trägt durch permanente Tests und Überprüfungen wesentlich dazu bei, dass die hohen Sicherheitsstandards, etwa im Wiener Wohnbau, eingehalten werden und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit im Alltag. Seit Herbst 2007 ist auch die physikalisch-technische Prüfanstalt für Strahlenschutz (PTPA) in der MA39 angesiedelt. Als Amtssachverständige übernehmen die MitarbeiterInnen des Labors für Strahlenschutz die gesetzlich vorgeschriebene Überprüfungen von Anwendungsräumen und Röntgeneinrichtungen. Die physikalisch-technische Prüfanstalt für Strahlenschutz der Stadt Wien ist die zweitgrößte von insgesamt vier Auswertestellen in Österreich und überwacht monatlich ca. 9000 Personen. Ein Großteil dieses Personenkreises kommt aus dem Bereich des Krankenanstaltenverbundes der Stadt Wien (KAV), der Rest verteilt sich auf Privatspitäler, Ordinationen, Universitäre Einrichtungen, sowie Forschung und Industrie in ganz Österreich. Heute, Mittwoch, nahmen Stadtrat Dr. Michael Ludwig, zu dessen Ressort die MA39 gehört und der Abteilungsleiter der MA39, DI Georg Pommer die neue Auswertemaschine für Personendosimeter im AKH Wien in Betrieb.****

Die Personendosimetrie der PTPA, eine akkreditierte und vom Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen zugelassene Auswertestelle, verfügt über eine automatisierte Auswertung von Personendosimetern mittels der Thermolumineszenz-Methode. Der sogenannte TL-Dosimeter beruht auf der Tatsache, dass akkumulierte Strahlendosis im Kristall "gespeichert" wird und bei der Auswertung beim kurzeitigen Erhitzen Lichtimpulse gemessen werden, deren Lichtstärke ein Maß für die gespeicherte Dosis darstellt.

Die neue Auswertemaschine - die Investition dafür betrug rund 105.000 Euro - erlaubt die Auswertung von 500 Dosimetern in einem Zeitraum von drei Stunden. Durch die Verwendung einer neu entwickelten Software bringt die Auswertemaschine zudem eine erhöhte Genauigkeit der Daten.

Neben der regelmäßigen Überwachung von beruflich strahlenexponierten Personen übernahm das Labor für Strahlenschutz auch bei der Vorbereitung der Fußball-Europameisterschaft eine wichtige Aufgabe: So wurden sämtliche Röntgeneinrichtungen für die Gepäcksdurchleuchtung und Sprengstoffspurendetektion, die im Zuge der EURO 2008 eingesetzt werden, von der PTPA hinsichtlich des erforderlichen Strahlenschutzes geprüft. (Schluss) lok

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