Schabl: Neue Arbeitzeitrichtlinie der EU lässt ArbeitnehmerInneninteressen auf der Strecke

Unternehmerinteressen wurden durchgesetzt, ArbeitnehmerInneninteressen zur Seite geschoben

St. Pölten, (SPI) - "Die von den ‚Arbeitsministern’ der Europäischen Union, wobei ja der österreichische Bartenstein zugleich auch ‚Wirtschaftsminister’ und Konzernherr ist, beschlossene neue Arbeitszeitrichtlinie mit einer Höchstarbeitszeit von bis zu 65 Stunden pro Woche lässt in dramatischer Weise die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf der Strecke. Letztendlich wird den unselbständig Beschäftigten ein ‚Flexibilisierungsdiktat’ auferlegt, ohne dass sie dafür auch nur im Geringsten eine Entschädigung in Form von besserer Entlohnung oder einer Aufwertung ihrer gewerkschaftlichen Rechte bekommen", so SPNÖ-LAbg. Emil Schabl, Sprecher der SPNÖ für ArbeitnehmerInnenfragen.****

"Fragen zum zunehmenden ‚Boom’ der ‚Leiharbeit’ wurden ebenso nur ‚marginal mitbehandelt’ wie sozial- und familienpolitische Komponenten der vor allem von den Unternehmerverbänden geforderten Änderungen in den Arbeitszeitrichtlinien. Flexibilität am Arbeitsmarkt sollte immer unter Beachtung der Interessen der ArbeitnehmerInnen und ihrer Familien verknüpft werden. Das ist leider auf europäischer Ebene bisher noch nicht erfolgt und ich denke, dass sich in dieser Causa das Treffen des ‚Arbeitsministerrates’ ‚nicht mit Ruhm bekleckert hat’. Das ‚soziale Europa’ sollte nicht ‚stimmlos’ werden", so Schabl.
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