Die AK OÖ verleiht den Schul.Preis 2008 an die Hauptschule Alkoven und die Hauptschule St. Aegidi

Linz (OTS) - AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer hat heute in Linz den mit 1500 Euro dotierten AK-Schul.Preis 2008 an die Hauptschule Alkoven und die Hauptschule St. Aegidi verliehen. Beide Schulen haben den diesjährigen Schul.Preis-Schwerpunkt "Persönlichkeiten stärken" mit vielfältigen Aktivitäten hervorragend umgesetzt. Direktor Helmut Strasser (Alkoven) und Direktor-Stv.in Josefine Koller (St. Aegidi) sowie Schüler/-innen beider Schulen nahmen die Auszeichnung im Rahmen einer Feier entgegen. Der AK-Schul.Preis wird jährlich an oberösterreichische Schulen verliehen, die hervorragende, gemeinschaftlich entwickelte Schulideen umgesetzt haben, die eine nachhaltige Wirkung im Schulleben entfalten und Beispielcharakter für andere Schulen haben.

"Die HS Alkoven und die HS St. Aegidi haben den Preis bekommen, weil sie vorbildlich das Selbstbewusstein, die Eigenverantwortung und die Kommunikationsfähigkeit ihrer Schüler/-innen fördern und sie so optimal auf das Leben vorbereiten", begründete AK-Präsident Kalliauer die Entscheidung. Beide Schulen arbeiten gezielt daran, die Stärken der Schüler/-innen zu entfalten und geben ihnen die Möglichkeit, diese öffentlich zu präsentieren. Soziale Kompetenzen werden als Schlüsselqualifikationen wahrgenommen und entsprechend gefördert.

In der Hauptschule Alkoven haben sich die Lehrer/-innen in einer schulinternen Fortbildung mit dem Schwerpunktthema "Stärkung der Persönlichkeit" beschäftigt. In einer Reihe kreativer Projekte, von Film über Schauspiel bis zur bildenden Kunst, können die Schüler/-innen ihre musischen Fähigkeiten entfalten und öffentlich im Schulhaus präsentieren. Im Suchtpräventionsprojekt "clever & cool" wird versucht, den Schülern/-innen das Rüstzeug für das Meistern von Krisen mitzugeben und ein Leben frei von Abhängigkeiten zu gestalten.

Solidarisches Denken und soziales Handeln wird durch intensive persönliche Kontakte der Schüler/-innen zum Institut Hartheim gefördert. Außerdem sind vier der acht Klassen Integrationsklassen. Dass das Engagement der Schule von den Eltern geschätzt wird, zeigen die stetig steigende Anmeldezahlen.

Auch die Hauptschule St. Aegidi wurde wegen der vorbildlichen individuellen Förderung der Kinder prämiert. In ausgewählten Fächern können die Schüler/-innen das Stundenausmaß nach eigenen Interessen und Neigungen erweitern oder reduzieren. Und in Schulprojekten arbeiten Kinder unterschiedlicher Klassen und Schulstufen gemeinsam zu selbstgewählten Themen wie Siebdruck, Buchbinden, Selbstverteidigung oder China.

Die Ergebnisse werden in sogenannten Kulturpausen von den Schülern/-innen selbst der ganzen Schule vorgestellt. Eine soziale Gruppe mit freiwilligen Teilnehmer/-innen fährt regelmäßig nach Engelhartszell, um mit alten und beeinträchtigen Menschen Spaziergänge zu machen oder Brettspiele zu spielen.

Die Jury des Schulpreises 2008 bestand aus: der Präsidentin des Landesverbandes der Elternvereine öffentlicher Pflichtschulen Oberösterreichs, Edith Trinkl; dem Rektor der pädagogischen Hochschule der Diözese, Dr. Hans Schachl; der Landesschulinspektorin a.D., Dr.in Elfriede Schmidinger; dem Leiter der AK-Abteilung Bildung und Kultur, Dr. Fritz Bauer und der AK-Bildungsreferentin Mag.a Martina Minihuber.

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