Schaunig: "Arbeiten bis zum Umfallen?"

Nach einem in Luxemburg erzielten Kompromiss der EU-Staaten sind Arbeitszeiten von 65 Wochenstunden oder mehr möglich

Klagenfurt (SP-KTN) - "Im Zwiespalt zwischen Arbeitsschutz und Gewinnstreben haben sich die Arbeitsminister klar für die Wirtschaft und gegen die Arbeitnehmer entschieden", erklärte heute, Mittwoch, LHStv. Gaby Schaunig. "Ich warne vor einer Schlechterstellung von Arbeitnehmern! Die Einführung der 40-Stunden-Woche ist eine Errungenschaft unseres Sozialstaates und darf jetzt nicht leichtfertig aufgegeben werden", so Schaunig. "Durch überlange Arbeitszeiten nehmen die Menschen gesundheitlichen Schaden, die Krankenstände nehmen zu und die gehen dann letztendlich wieder auf Kosten des Staates", warnt die Sozialreferentin.

"Nachdem die EU-Länder die neue Regelung nicht übernehmen müssen, fordere ich Arbeitsminister Bartenstein dringend auf, im Sinne der Arbeitnehmer die unvertretbare Arbeitszeitregelung in Österreich nicht umzusetzen", schloss Schaunig.

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