Wehsely/Walter ad OWS-Areal: Mehr Lebensqualität für alle

Gemeinsames Eintreten der beiden StadträtInnen für die Weiterentwicklung des Medizin-, Natur- und Jugendstiljuwels

Wien (OTS) - Im heutigen Gemeinderatsausschuss für Gesundheit und Soziales wird die Weiterentwicklung des Medizin-, Natur- und Jugendstiljuwels Otto-Wagner-Spital unter dem Motto "Mehr Lebensqualität für alle" beschlossen werden. Die Wiener Gesundheits-und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely und Stadtrat Norbert Walter, MAS freuen sich über diese wichtige Entscheidung, für die sie gemeinsam eintreten. "Für mich ist das höchste Ziel, die hervorragende Gesundheitsversorgung der WienerInnen zukunftsfest zu machen. Mit der Konzentration der Spitalsfunktionen im westlichen Teil des Otto-Wagner-Spitalsgeländes können die Wege für die PatientInnen und das Personal verkürzt werden. Das schafft darüber hinaus wunderschöne geförderte Miet- und Eigentumswohnungen für künftige BewohnerInnen", erklärte Wehsely. "Ein gewisser Prozentsatz der mehr als 600 entstehenden Wohnungen wird zu Eigentumswohnungen. Wichtig ist, dass die Stadt und die GESIBA auf dem Areal des Otto-Wagner-Spitals leistbares Eigentum ermöglichen", so Walter.****

Fakten zur Weiterentwicklung des Geländes

Der Eigentümerwechsel einer rund 26.000 Quadratmeter umfassenden Fläche im äußersten Osten des Areals für rund 8,9 Millionen Euro vom Wiener Krankenanstaltenverbund zur gemeindeeigenen GESIBA bildet den nächsten Schritt der bereits im Jahr 2006 präsentierten Spitalsreform. Die GESIBA will dort ab 2010 Initiativen im sozialen Wohnbau setzen. In dieser Phase werden lediglich 3,5 Prozent der gesamten Liegenschaft veräußert. So kann etwa die bauliche Sanierung der einzigartigen Jugendstilanlage für die WienerInnen gewährleistet werden.

Im Rahmen eines Vorvertrages sichert sich die GESIBA auch die Option für weitere 36.000 Quadratmeter der Fläche. Diese grenzen unmittelbar an das nun zum Verkauf stehende Grundstück. Der wertgesicherte Kaufpreis beträgt dafür rund 14,1 Millionen Euro. Die schrittweise Freigabe dieser Fläche durch den KAV wird allerdings erst nach 2011 spruchreif. Bis 2015 sollen rund 620 hochwertige Wohnungen auf dem Gelände entstehen. Rund zwei Drittel der Wohnungsfläche sollen gefördert, ein Drittel frei finanziert werden. Alle Auflagen des Denkmalschutzes werden eingehalten.

Selbstverständlich wird weder auf den so genannten Steinhofgründen noch auf den als Grünflächen gewidmeten Teilen des Areals gebaut. Basis für alle Pläne ist der schon 2006 beschlossene Widmungsplan, der für die Sicherung aller Grünflächen sorgt. Auch die erst kürzlich eröffnete Halle für die Pferdetherapie sowie die Gärtnereigebäude sind nicht Gegenstand des Verkaufs. Auch zur Sicherung des Baumbestandes am künftigen Wohnungsgelände hat es bei den Verkaufsgesprächen Auflagen für einen möglichst schonenden Umgang gegeben.

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