Filmfonds Wien: 1,4 Millionen Euro für 17 Projekte

Wien (OTS) - Über 1,4 Millionen Euro hat die Jury des Filmfonds Wien, der auch Eric Pleskow angehört, in ihrer zweiten Jahressitzung 2008 bewilligt. Zehn Projekten, u. a. von Peter Kern, Julian Pölser, Jasmila Zbanic und Michael Glawogger wurde eine Herstellungsförderung in der Gesamthöhe von 1.297.990 Euro zugesagt, sieben Projekten insgesamt 169.398 für die Projektentwicklung. Insgesamt waren 33 Projekte mit einer Gesamtsumme von 3,1 Millionen Euro eingereicht worden.

Herstellungsförderung für zehn Projekte

Peter Kern setzt mit "Blaue Gitarre" ein Drama rund um einen alten Wiener Wäscherei-Besitzer, der von seiner Vergangenheit eingeholt wird, um (Nanook Film). Die Vergangenheit holt auch die TV-Zuschauer ein, und zwar bei "Das letzte Match", da ermittelt Kommissar Rex unter der Regie von Gerald Liegel wieder in Wien (Mungo Film). Die Literaturverfilmung "Die Wand" nach Marlen
Haushofer wird von Julian Pölser und der coop99 verfilmt; ebendiese produziert mit ON THE PATH nach dem Berlinale-Erfolg von "Grbavica" erneut mit der bosnischen Regisseurin Jasmila Zbanic.

Die Geschichte von Prostituierten anhand einer filmischen Reise von Mexiko über Thailand, Bangladesch und Nepal bis nach Wien erzählt Michael Glawogger in seinem Dokumetarfilm "Whores Glory" (Lotus Film). Die Rekonstruktion der Geschehnisse 1968 in der damaligen CSSR anhand von Spielszenen und Archivmaterial versucht Michael Kreihsl unter Mitwirkung von Manfred Christ als Co-Regisseur mit "Prager Frühling" darzustellen, es produziert die Cosmos Factory.

Basierend auf dem Drehbuch von Cannes-Gewinner Cristian Mungiu erzählt Anatol E. Reghintoschi mit "Outskirts" die Geschichte eines Teenagers in der Peripherie von Bukarest, produziert wird die internationale Co-Produktion von der Aichholzer Film, zuletzt mit "Die Fälscher" bei den Academy Awards erfolgreich. Eine weitere Co-Produktion entsteht mit "Adrienne Pál" unter der Regie der Ungarin Agnes Kocsis, erzählt wird eine Selbstentdeckungsreise durch die verwinkelten Wege der Erinnerung, es produziert die FreibeuterFilm. Das symbiotische Leben eines Zwillingpaares bebildert Max Jacoby gemeinsam mit der KGP in "Dust"; Sebastian J.F. hingegen will in "War on Terror" aus Perspektive der US-Administration zeigen, wie ebendieser geführt wird (Cronos Film).

o Weitere Informationen: www.filmfonds-wien.at

(Schluss) red

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