EURO 2008: Kärnten ist Gewinner unter den Host-Cities

LH Haider: Fanzonenkonzept wird für nächsten zwei Spiele optimiert

Klagenfurt (LPD) - Um vereinzelt aufgetauchte Kritik über einen angeblich fehlenden Fanansturm in Klagenfurt im Rahmen der EURO 2008 zu entkräften, gaben heute, Dienstag, Landeshauptmann Jörg Haider und Klagenfurts Bürgermeister Harald Scheucher eine Pressekonferenz im Host City Media Center Klagenfurt.

Der Landeshauptmann stellte dabei dezidiert fest, dass Klagenfurt unter den österreichischen Host-Cities alle Ziele bisher am besten erreicht habe und besuchermäßig über den Soll liege. "Von der UEFA waren 73.000 Fans prognostiziert worden. Gekommen sind 80.000 Fans am ersten Spieltag", sagt er. Haider verwies auch auf die dezentrale Public-Viewing Zone im Europapark, die gut angenommen werde. Bisher wurden 17.000 Liter Bier und 10.000 Essen im Festzelt verkauft. Am gestrigen spielfreien Tag waren 2.500 Fans im Zelt.

Auch im Bezug auf die Sicherheit seien alle negativen Prognosen entkräftet worden. "Es gab nach dem ersten EURO-Spiel, keinen Unfall mit Personenschaden und keine Gewaltigkeiten im Stadionbereich und keinen Fall von Körperverletzung. Andere Städte können von uns lernen", so Haider. Auch das Verkehrskonzept hätte gehalten. Es gab auch nach dem Spiel keine größeren Staus.

Bürgermeister Scheucher teilte mit, dass einige der Verordnungen für Bereiche außerhalb der Fanzonen, wie das Gläser- und Mobiliarverbot ab 17. Jun i wieder aufgehoben werden. "Wir wollen damit den Zustand der Normalität und Urbanität wieder herstellen", sagte er.

Er teilte weiters mit, dass die Fanzone am Messegelände nach dem 16. Juni auf den Neuen Platz verlegt wird. Das Konzert von Christl Stürmer findet damit ebenfalls auf den Neuen Platz statt. Für die Standbetreiber auf dem Domplatz habe man die Miete für die Markhütten erlassen und die Platzmieten um 50 Prozent gesenkt. Die bestehende Verkehrsregelung in der Innenstadt wird am 18. 6. wieder aufgehoben.

Im Bezug auf Vandalismusschäden teilte Scheucher mit, dass die von der Stadt aufgestellte mobile Einsatztruppe bisher kein einziges Mal ausrücken musste.

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