GÖD gegen ersatzloses Streichen der Nebengebühren

Besondere Leistungen müssen weiterhin abgegolten werden

Wien (OTS) - "Bundesministerin Bures plant applausheischend ein
'Aus für die Nebengebühren im öffentlichen Dienst' und verkennt dabei vollkommen, dass keine Einzige davon ohne Zustimmung und nach reiflicher Überlegung des Gesetzgebers geschaffen wurde", ärgert sich der Christgewerkschafter Klaus M. Platzer, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft "Allgemeine Verwaltung" in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD). Und weiter: "In Wahrheit sind diese Zulagen geschaffen worden, um ressortspezifische Eigenheiten und Anforderungen gerecht abgelten zu können, da das Besoldungsschema im öffentlichen Dienst ansonsten viel zu unflexibel darauf reagieren könnte".

"In der Privatwirtschaft kann sich jeder Arbeitgeber für herausragende oder besonders schwierige Tätigkeiten mit individuell angepassten Geldleistungen erkenntlich zeigen, wogegen man im öffentlichen Dienst für nahezu jeden Euro und jeden Cent ein eigenes Gesetz braucht" meint Platzer. Nebengebühren hingegen sind Geldleistungen, die zeit- und mengenmäßige Mehrleistungen, Mehraufwendungen oder andere Besonderheiten des Dienstes abgelten oder Belohnungscharakter haben.

Eine generelle Abschaffung, ohne über ein gerechtes und zeitgemäßes Äquivalent nachzudenken, ist fantasielos und wird von der GÖD so sicherlich nicht hingenommen werden!.

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HR Klaus M. Platzer
Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Allgemeine Verwaltung in der
Gewerkschaft Öffentlicher Dienst
Hintere Zollamtsstraße 2b,1030 Wien
Telefon: +43 1 51433 501490
Mobil: +43 664 2024553

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