Grossmann: EU-Arbeitszeitrichtlinie ist Geschenk an die Arbeitgeber

Gut, dass diese Bestimmungen für Österreich nicht gelten

Wien (SK) - Als "Geschenk an die Arbeitgeber" kritisierte SPÖ-Europasprecherin Elisabeth Grossmann die vom EU-Ministerrat gefundene Einigung über eine europäische Arbeitszeitrichtlinie. Grossmann verwies auf die Regelungen über die inaktive Arbeitsbereitschaft und die Möglichkeit des individuellen Opting-outs über 48 Wochenstunden hinaus. Grossmann kritisierte in diesem Zusammenhang Minister Bartenstein, der einmal mehr nur als Wirtschafts- und nicht als Arbeitsminister agiert habe. "Es ist gut, dass diese Bestimmungen für Österreich keine Gültigkeit habe, da bessere nationale Regelungen dadurch nicht aufgehoben werden", stellte die SPÖ Abgeordnete gegenüber dem Pressedienst der SPÖ fest. ****

Positiv sei lediglich der gefundene Kompromiss über die Leiharbeitsrichtlinien. Sie hoffe, so Grossmann, dass das europäische Parlament dieser Richtlinie in dieser Form nicht zustimmen werde und es noch zu deutlichen Verbesserungen komme. Diese Richtlinie sei jedenfalls nicht geeignet die EU sozialer und arbeitnehmerfreundlicher zu machen, schloss Grossmann. (Schluss) wf

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