Studie: Österreich hat stärkste Vorbehalte gegen Embryonenforschung

Wien-Madrid, 10.6.08 (KAP) Die Österreicher haben international gesehen die stärksten Vorbehalte gegen die Embryonenforschung. Das geht aus einer Studie der spanischen "BBVA Foundation" hervor, wie das katholische "Institut für medizinische Anthropologie und Bioethik" (Imabe) am Dienstag mitteilte.

Abgefragt wurden in der Studie der Foundation, einer Stiftung der spanischen Bank BBVA mit Hauptsitz in Bilbao, Zustimmung bzw. Ablehnung zur Embryonenforschung in 1.500 persönlichen Interviews in zwölf europäischen Ländern sowie in den USA, in Japan und Israel. Die Antworten lagen auf einer Skala von eins (totale Ablehnung) bis zehn (volle Zustimmung).

Österreich zeigt demnach die stärksten Vorbehalte gegenüber der embryonalen Stammzellenforschung im europäischen Vergleich. Der Nutzen der Forschung wird mit 4,3 bewertet, die moralischen Bedenken liegen bei einem Wert von 6,2. Zum Vergleich: Dänen und Schweden liegen bei der Einschätzung der Embryonenforschung als "sehr nützlich" bei der Bewertung 7, als "moralisch verwerflich" hingegen nur bei 4,3

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