Gusenbauer: Andreas Schwab Geschäftsführer der Anti-Doping-Agentur

Wien (SK) - Gusenbauer: "Schwab bringt alle Vorraussetzungen mit"
- Schwab: "Die NADA steht für faire Wettkämpfe" =

Wien (SK) Der frühere Sporthilfe-Chef Andreas Schwab ist Geschäftsführer der neuen nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA). Das teilte Bundeskanzler und Sportminister Alfred Gusenbauer heute in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Schwab mit. Schwab bringe alle Vorraussetzungen für diese Funktion mit - "er wird uns helfen, die Unabhängigkeit der NADA zu leben", ist Gusenbauer überzeugt. Schwab, dessen Vertrag bis 2013 läuft, wird mit 1. Juli seine Tätigkeit als NADA-Geschäftsführer aufnehmen. ****

"Die österreichische Bundesregierung hat sich unter meiner Führung von Beginn an dazu entschlossen, eine stringente Anti-Doping-Politik zu machen. Und die NADA ist ein Herzstück dieser neuen Anti-Doping-Politik in Österreich", betonte der Bundeskanzler. Insgesamt habe es 38 Bewerbungen für die Funktion des NADA-Geschäftsführers gegeben. Acht dieser Bewerber sind dann zu persönlichen Gesprächen eingeladen worden, drei dieser acht haben es dann in die Endauswahl geschafft. Diese drei Bewerber mussten sich dann in einem Hearing einer unabhängigen Kommission stellen. "Und die Kommission hat einstimmig eine klare Reihung beschlossen und an erster Stelle Andreas Schwab gesehen", erläuterte Gusenbauer.

Schwab selbst sieht sicht sich nicht als "oberster Doping-Jäger", sondern die NADA sei eine Serviceorganisation für den österreichischen Sport und dort vor allem im Bereich der Aufklärung, Prävention und Service tätig. Die NADA müsse einen Bewusstseinswandel in der Öffentlichkeit herbeiführen, wie mit Doping umzugehen ist. Die NADA sieht Doping als "Betrug am sportlichen Mitbewerber" und als schwere Gefährdung der persönlichen Gesundheit der Sportler, machte Schwab deutlich.

"Die NADA steht für faire Wettkämpfe für die Zukunft unserer Jugend", so Schwab weiter. Die NADA sollte aus Sicht ihres Geschäftsführers in vier Bereichen wirken: der Prävention und Information, dem Dopingkontrollsystem, dem medizinischen Bereich und dem Rechtsbereich. Die NADA binde auch alle österreichischen Sportausbildungsorganisationen in ihre Tätigkeit ein. Ein ganz wesentlicher Teil sei zudem auch die internationale Zusammenarbeit, hielt Schwab fest. (Schluss) ps

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