Kickl: Arbeitsmarktöffnung: Bartenstein verrät Arbeitnehmerinteressen

Entschiedenes Nein der FPÖ zu vorzeitiger Öffnung des Arbeitsmarktes für Fachkräfte und Akademiker aus dem Osten - stattdessen Qualifizierung bei Inländern verbessern

Wien (OTS) - "Eine verfrühte Öffnung des Arbeitsmarktes 2009 ist ein Schlag in das Gesicht der österreichischen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen", erklärte heute FPÖ-Arbeitnehmersprecher NAbg. Herbert Kickl. ÖVP-Arbeitslosenminister Bartenstein werde mit seinem unverantwortlichen Kurs den österreichischen Arbeitsmarkt noch an die Wand fahren, während die Sozialdemokratie durch ihren internen Zustand ohnehin bereits jeglicher Handlungsfähigkeit beraubt sei, obwohl sie noch vor der Wahl 2006 die Arbeitsmarktpolitik von Schwarz-Orange zu Recht gegeißelt habe. Dabei sei es gerade jetzt wichtig, noch vor der endgültigen Öffnung eine wirkliche Aus- und Weiterbildungsoffensive zu starten.

Die Lage auf dem österreichischen Arbeitsmarkt sei zur Zeit alles andere als optimal, so Kickl weiter. Es sei in diesem Zusammenhang außerdem fraglich, ob die relativ gute Konjunktur nicht im Herbst schon der Vergangenheit angehöre. Eine Qualifizierungsoffensive des AMS, die diesen Namen auch verdiene, sei zudem überhaupt nicht erkennbar. Viele Kurse hätten keinerlei erkennbaren Ausbildungswert. Ein weiteres Problem sei, dass die wahre Situation am österreichischen Arbeitsmarkt laufend durch die Ausklammerung zehntausender Schulungsteilnehmer "frisiert" werde. Österreich habe nach Irland, das keine Übergangsfristen habe, ohnehin schon jetzt den höchsten Anteil neuer EU-Bürger am inländischen Arbeitsmarkt. Nebenbei liege Österreich auch beim Anteil an Drittstaatsangehörigen am österreichischen Arbeitsmarkt im Spitzenfeld der EU.

"Angesichts des nicht endend wollenden Haders in der SPÖ-ÖVP-Regierung und der völlig konzeptlosen Verantwortlichen muss der österreichische Arbeitsmarkt zumindest bis 2011 vor ausländischer Billigkonkurrenz geschützt werden", schloss Kickl. Österreich habe im übrigen schon jetzt genug arbeitslose Ausländer.

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