WKÖ-Hochhauser: "Wer auf Frauen verzichtet, verzichtet auf einen Teil des Erfolgs"

Wirtschaftskammer unterstützt Marek-Initiative für Frauenförderung in Unternehmen

Wien (PWK457) - Neben älteren Arbeitnehmern sind vor allem Frauen die Schlüsselarbeitskräfte der Zukunft. "Frauen werden am Arbeitsmarkt nicht nur aus demografischen Gründen dringend benötigt:
Frauenförderung zahlt sich für die Unternehmen im wahrsten Sinn des Wortes aus", betonte Anna Maria Hochhauser, Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), bei der Präsentation des neuen "Call Frauenförderung" des Wirtschaftsministeriums heute Dienstag in Wien.

Unternehmen, die morgen für weibliche Arbeits- und Führungskräfte attraktiv sein wollen, müssten schon heute mit entsprechenden Maßnahmen die Weichen stellen. Deshalb unterstütze die Wirtschaftskammer Österreich und sie ganz persönlich "ohne Wenn und Aber" diese von Staatssekretärin Christine Marek gestartete Initiative, mit der Unternehmen ausgezeichnet werden, die herausragende Frauenförderprojekte durchführen.

Unzählige Studien - egal, ob aus den USA, Europa oder jüngst die Untersuchung des Wirtschaftsministeriums - kämen zu einem ähnlichen Ergebnis: "Unternehmen, die Frauen fördern, wirtschaften profitabler als jene, die das nicht tun", so Hochhauser.

Diesen Befund bestätigen auch die Erfahrungen der WKÖ. "Für die Wirtschaftskammer ist das Thema Frauenförderung seit langem ein wichtiges Anliegen. Wir verstehen uns als Vorbild in diesem Bereich und wollen die gesamte Wirtschaft dahingehend sensibilisieren, dass Frauenförderung eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten ist", unterstrich die WKÖ-Generalsekretärin.

Zu den WKÖ-internen Fördermaßnahmen zählen umfassende Aus- und Weiterbildungsangebote ebenso wie flexible Arbeitszeiten, 19 verschiedene Teilzeit-Modelle und das Angebot von Telearbeit. Zudem hat die WKÖ am Audit Familie und Beruf teilgenommen und verfügt seit 2006 über das Vollzertifikat.

Hochhauser: "Der Erfolg gibt uns recht: Die Rückkehrquote aus der Karenz beträgt bei uns 99 Prozent, während der Österreich-Schnitt bei 70 Prozent liegt. Das ist ein klares Zeichen, dass wir als Arbeitgeber geschätzt werden." Auch die Krankentage und die Fluktuation liegen unter dem Durchschnitt.

"All das zeigt: Nachhaltige Frauenförderung ist keine Gnade; sie rentiert sich - und zwar für beide Seiten. Umgekehrt gilt: Wer auf die Frauen verzichtet, verzichtet auf einen Teil des Erfolgs", so die WKÖ-Generalsekretärin abschließend. (SR)

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