FPÖ Wien sieht Nachteile für Wien bei Gesundheitsreform

Wien (OTS) - Am Dienstag, im Rahmen eines Mediengesprächs der Wiener Freiheitlichen, kritisierten GR David Lasar und NRin Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein die aktuelle Gesundheitsreform.

Laut Lasar werde der Bereich der niedergelassenen Ärzte durch die Gesundheitsreform "ausgedünnt". Darüber hinaus würden 500 Kassenverträge abgebaut. Angesichts der Wartezeiten bei Arztterminen sei das zu hinterfragen. Darüber hinaus würden jährlich zusätzlich 800.000 PatientInnen die Wiener Ambulanzen aufsuchen, ohne Aufstockung des Spitalpersonals. Da die großen Verlierer die Länder als Spitalserhalter seien, forderte Lasar Wiens Bürgermeister Dr. Michael Häupl und Gesundheitsstadträtin Mag.a Sonja Wehesely zu einer Stellungnahme auf. Ebenso wurde vor einer Zwei-Klassen-Medizin gewarnt, da die Umwandlung des Hauptverbandes in eine Holding nicht zur Sanierung der Kassen, sondern zu Leistungskürzungen führe. Wien verschlafe die Reform, obwohl es das stärkste betroffene Bundesland sei.

Weitere Informationen: Gemeinderatsklub der FPÖ, Tel.: 4000/81 798, Internet: www.fpoe-wien.at/ (Schluss) cwk

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Werner C. Kaizar
Tel.: 4000/81087
E-Mail: christoph.kaizar@wien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0016