GROSZ: Platter kann sich frisierte Kriminalstatistik auch aufmalen

Trick in der Zusammenfassung von Deliktsgruppen kann über Anstieg nicht hinwegtäuschen

Wien (OTS) - "Innenminister Platter kann sich seine frisierten Kriminalstatistiken auch auf den Tiroler Hut stecken oder aufmalen. Es ist mittlerweile aktenkundig, dass Platter mit einem Trick die Kriminalstatistik frisiert. Während im vorigen Jahr noch einzelne Delikte von ein und derselben Tätergruppe auch statistisch einzeln erfasst und gewertet wurden, hat man jetzt zum Trick gegriffen und mehrere Delikte von Gruppen zu einem einzigen Delikt zusammengefasst. Wenn sich Platter mit solchen frisierten und falschen Statistiken selbst belügen will, ist das seine Sache, wenn es aber um die Sicherheit der Österreicherinnen und Österreicher geht, hört sich der Spaß auf. Wir haben nicht zuletzt durch die Öffnung der Schengengrenze einen Rekordanstieg der Kriminalität und der Innenminister ist bis heute säumig, Maßnahmen zur Kriminalitätsbekämpfung zu setzen", so BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz in einer Reaktion auf die heute veröffentliche Kriminalstatistik.

"Uns fehlen am dringendsten Polizeiplanstellen. Die Polizeistationen in den Bundesländern wurden von Strasser, Prokop und Platter regelrecht ausgehungert. Rechtschaffene und einsatzbereite Beamte werden von dieser ÖVP-Sicherheitspolitik wie als bessere Protokollführer für Versicherungsbescheinigungen nach Einbrüchen, Diebstählen etc. abdegradiert. Aufgrund des Planstellenmangels kommen die Beamten nicht einmal mehr in vollem Ausmaß dazu, Kriminalität zu bekämpfen und damit zu verhindern", kritisierte Grosz.

Als Sofortmaßnahme forderte Grosz, dass "sich der Staat an der privaten Haushaltsversicherung beteiligen und den Anteil der Einbruchs- und Diebstahlsversicherung übernehmen soll". Weiters solle sich die öffentliche Hand, also Bund und Länder, an Sicherheitsmaßnahmen der Haushalte beteiligen. "Notwendige, Sicherheit schaffende Umbauten wie Alarmanlagen, Sicherheitstüren, Spezialfenster sollen bis zu 30 Prozent gefördert werden - also eine Grundausstattung für mehr Sicherheit, je nach den persönlichen Bedürfnissen der Haushalte," verlangte Grosz abschließend.

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