BO Amann zur Forderung der Ärztekammer: Ausstieg der Wirtschaft aus der Selbstverwaltung wird entschieden abgelehnt!

Wirtschaft leistet allein 2007 16 Mrd. Euro an Beiträgen in die Sozialversicherung!

Wien (OTS) - Als eine ungeheuerliche Entgleisung bezeichnet der RFW-Bundesobmann und freiheitliche Wirtschaftssprecher, KO Ing. Fritz Amann die Forderung des Ärztekammerpräsidenten Dorner, dass sich die Wirtschaft aus der Selbstverwaltung der Sozialversicherung verabschieden soll, nur weil er im Clinch mit der Wirtschaftsbündler und Chefverhandler Kopf aus Vorarlberg liegt. Unverzeihlich ist dabei die Aussage, dass die Wirtschaft endlich ihre Schulden bei der Krankenkasse begleichen soll, denn dann sei das Sozialversicherungssystem sofort saniert.

Amann dazu: "Erstens ist die Wirtschaft nicht der Wirtschaftsbund, sondern alle Beitragszahlenden Unternehmen in diesem Land und zweitens hat die Wirtschaft allein 2007 an die 16 Mrd. Euro an Beiträgen an die Sozialversicherung abgeliefert. Weiter hat eine Erhebung ergeben, dass von 2003 bis 2005 99 Prozent der vorgeschriebenen Sozialversicherungsbeiträgen von den Unternehmen beglichen wurden, was die Aussagen vom Ärztekammerpräsident völlig ad absurdum führt."

Entgegen der Forderungen von ÖGB und Ärztekammer braucht die Wirtschaft mehr Einfluss in der Sozialversicherung, denn nur die Unternehmer wissen wie man einen Betrieb betriebswirtschaftlich erfolgreich führt. Angesichts der Tatsache, dass den fast 16 Mrd. Unternehmerbeiträge nur 11,2 Mrd. Arbeitnehmerbeiträge gegenüberstehen zeigt, wer für die Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems die Hauptlast trägt. Wenn wir also die Kassen sanieren wollen, dann geht es nur über die Wirtschaft und darum muss der Einfluss der Unternehmer im Hauptverband steigen. Auch wenn er den Frust der Ärztekammer gegenüber Hauptverhandler Kopf in Teilbereichen wie Kassenverträge oder Arzneimittelvergabe verstehe, die Verungimpfelung der Wirtschaft als Beitragsschuldner weise er als Vertreter des Mittelstandes entschieden zurück so der RFW-Bundesobmann und FP-Wirtschaftssprecher , KO Ing. Fritz Amann, abschließend (Ende)mb

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