Sportstaatssekretär Lopatka: Andreas Schwab steht vor großen Herausforderungen

Kenner des österreichischen Sports - neuer Anti-Doping-Chef

Wien, 10 Juni 2008 (OTS) - "Mit der Entscheidung für Andreas
Schwab als Geschäftsführer der neuen unabhängigen Doping-Kontroll-Kommission NADA Austria wurde der zweite wesentliche Schritt zur Verschärfung des Anti-Doping-Kampfes in Österreich vollzogen", erklärte Sportstaatssekretär Dr. Reinhold Lopatka anlässlich der Bestellung des ehemaligen Olympiateilnehmers (Bob, 1976) und Geschäftsführers der Österreichischen Sporthilfe. Schwab wurde nach einem Kommissions-Hearing, in das der Sportstaatssekretär den deutschen Doping-Experten Prof. Dr. Werner Franke entsandt hatte, vorgeschlagen. Lopatka bezeichnete Andreas Schwab als einen "Fachmann und Kenner der österreichischen Sportszene", der neben seiner Arbeit in der Sporthilfe und als Sportdirektor im Österreichischen Golfverband auch als Geschäftsführer in der Privatwirtschaft Management-Erfahrung sammeln konnte. ****

Jetzt stehe die riesige Herausforderung bevor, so der Sportstaatssekretär, die neue Struktur der NADA Austria mit "Manpower" auszustatten. So sei die Medizin-, Ethik-, Rechts-Kommission mit Fachleuten zu besetzen und rasch der Vollbetrieb der nationalen Anti-Doping-Agentur aufzunehmen. "Gerade im Hinblick auf die Olympischen Sommerspiele ist es wichtig, dass der Übergang des bisher für den Anti-Doping-Kampf verantwortlichen Österreichischen Anti-Doping Comités (ÖADC) zur NADA Austria als neue unabhängige Doping-Kontroll-Kommission rasch erfolgt." Für die Fußball-EURO 2008 sei jedenfalls das ÖADC noch voll verantwortlich. Die Bundesregierung habe mit der im Anti-Doping-Bundesgesetz 2007 festgelegten Umstrukturierung hin zur NADA Austria und der noch folgenden Novellierung des Gesetzes mit Verschärfungen für das In-Verkehr-Bringen, den Besitz von unerlaubten Doping-Substanzen und Blutdoping ihre Aufgaben für einen ernsthaften Anti-Doping-Kurs erfüllt. "Mit der Einarbeitung der WADA-Richtlinien und technischen Standards verfügt Österreich über ein modernes, zukunftsweisendes Instrument im Kampf gegen Doping", so Lopatka.

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