ÖGB-Oberhauser: EU-Arbeitszeitrichtlinie so inakzeptabel

Jetzt sind die EU-ParlamentarierInnen gefragt

Wien (ÖGB) - "So ist die EU-Arbeitszeitrichtlinie inakzeptabel. Diesem faulen Kompromiss dürfen die EU-ParlamentarierInnen nicht zustimmen", reagiert die Vorsitzende der ARGE-ÄrztInnen im ÖGB, Dr. Sabine Oberhauser, scharf auf den nächtlichen Kompromiss der EU-Arbeitsminister auf eine neue Arbeitszeitrichtlinie.++++

"Bereitschaftszeit am Dienstort muss weiter Arbeitszeit sein. Daran darf nicht gerüttelt werden", fordert Oberhauser und kritisiert die EU-Minister völlig an der Realität in den europäischen Spitälern vorbei zu entscheiden. "Ich gehe nun davon aus, dass die Mitglieder des Europäischen Parlamentes mehr Realitätssinn haben, und die Richtlinie noch stoppen bzw. entsprechend abändern", appelliert die ARGE-ÄrztInnen-Vorsitzende an die EU-Abgeordneten.

Den österreichischen Arbeitsminister Bartenstein fordert Oberhauser auf, gemeinsam noch alle Möglichkeiten der Abänderung des Richtlinienentwurfes zu nutzen.(ff)

ÖGB, 10. Juni 2008 Nr. 363

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