VP-Dworak fordert mehr Sicherheit für Fußgänger

Fußgänger sind Verlierer der Wiener SP-Stadtpolitik

Wien (VP-Klub) - Die säumige Fußgängerpolitik der SP-Stadtregierung war heute Thema eines Pressegesprächs mit dem Fußgängerbeauftragten der ÖVP Wien, LAbg. Bernhard Dworak. Dieser forderte, dem Fußgängerverkehr als wesentlichen Bestandteil einer lebendigen Stadtplanung mehr Platz einzuräumen. Die Verlierer der Stadtplanung der letzten 15 Jahre seien eindeutig die Fußgänger, dies belege auch die letzte Studie des VCÖ, wonach der Fußgängerverkehr um rund 20% abgenommen habe.

Der Fußgänger als der flexibelste aller Verkehrsteilnehmer wird immer öfter bei Kreuzungen und Gehwegen auf Umwege geschickt. Das ist verfehlte Stadtplanung auf Kosten der schwächsten Verkehrsteilnehmer; denn immer noch sind der Großteil der Fußgänger Kinder, Mütter und ältere Menschen. "Wo bleibt die versprochene Umsetzung des Konzepts der Stadt der kurzen Wege", fragt Dworak.

Die Fußgängerkoordinatorin der Stadt Wien muss für BürgerInnen erreichbar sein!

Wien hat zwar eine Fußgängerkoordinatorin, die eine Ombudsstelle sein sollte, aber ohne transparente Plattform, über die der Bürger sie erreichen könnte. Auch im Dschungel der Magistratshomepage ist sie kaum zu finden und verfügt zudem über kein Budget.
"Es muss eine für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt erreichbare Ombudsstelle für Fußgänger geschaffen werden. Diese ist mit einen entsprechend dotiertem Budget auszustatten und sollte einen jährlichen Tätigkeitsbericht erstellen, der dem Gemeinderat vorgelegt wird", so die abschließende Forderung Dworaks.

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