Kärntner Verkehrskonzept hat erste Bewährungsprobe beim gestrigen EM-Spiel bestanden

LHStv. Dörfler: Gründliche Vorbereitung und engagierter Einsatz der Verkehrsabteilung des Landes und der Exekutive - Kärnten setzt Verkehrsforschungsprojekt "Interevent" ein

Klagenfurt (LPD) - Zum gestrigen Auftakt der EURO 2008 mit dem ersten Spieltag in Klagenfurt reisten Tausende Fans mit Autos, Bussen und öffentlichen Verkehrsmitteln an. Im Gegensatz zu Wien blieb allerdings in Kärnten ein Verkehrschaos aus. "Unsere Gäste sowie die Kärntnerinnen und Kärntner konnten ohne Staus und Behinderung zum Stadion aber auch zu den Fanzonen gelangen", so Verkehrsreferent LHStv. Gerhard Dörfler. Auch bei der Abreise nach dem Spiel funktionierte der Verkehr in den Nachtstunden problemlos.

"Kärnten hat sich seit Monaten auf die verkehrlichen Herausforderungen bei der EURO vorbereitet und diese exzellente Vorbereitung hat sich bezahlt gemacht", sagt der Verkehrsreferent und dankt allen Beteiligten. Die Koordination und die Leitung durch die Verkehrsabteilung des Landes würden ausgezeichnet laufen. Dörfler dankt auch den Verkehrsunternehmen wie ÖBB und Postbus, die Tausende Besucher beförderten, sowie den Mitarbeitern der Verkehrspolizei für ihre engagierte Unterstützung bei der Umsetzung des Verkehrskonzeptes.

Kärnten ist Partner bei dem Verkehrsforschungsprojekt "Interevent", das anlässlich der EURO zur Anwendung kommt, erklärt Dörfler. Mit "Interevent" werden bei Großveranstaltungen Verkehrsströme geplant, abgewickelt und gesteuert, eventuelle Engpässe werden rechtzeitig erkannt und Maßnahmen zur optimalen Zielleitung von Besuchern bei der An- und Abreise veranlasst. Weiters bietet "Interevent" umfassende Besucherinformationen mit Verkehrsprognosen, Routenplaner und SMS-Verkehrsinfos. Durch die im Einsatz befindlichen mobilen Radarsensoren sowie mobile Beobachter der Verkehrsabteilung werden in Echtzeit aktuelle Daten für Entscheidungen geliefert.
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