Spieltag in Wien: "Nasse" Bilanz ist für Stadt Wien und die Wiener Polizei positiv

Wien (OTS) - Kaum Einsätze der Sanität und der Polizei, eine funktionierende An- und Abreise zum Stadion und mit 48.600 gleichzeitig anwesenden feiernden Fans beim Spiel Österreich gegen Kroatien in der Fan Zone fällt die Bilanz vom ersten Spieltag in Wien positiv aus. Die Wiener Linien wurden intensiv angenommen. Vor allem bei der Abreise nutzten viele Fans auch die U3, um in die Stadt zu kommen. Bei der Station "Stadion" der U2 sorgten Wellenbrecher und Vereinzelungsanlage nach kurzer Irritation - die spezielle Anlage feierte am Sonntag Abend ihre Premiere - für ein zügiges Weiterkommen in Richtung Stadtzentrum. Erfreuliches Detail: Auto und Bus wurden für den Besuch des Fußballspiels im Happel-Stadion unterdurchschnittlich benutzt. Laut Wiener Linien wird geschätzt, dass diesmal über 50 Prozent der Besucher die Öffis genutzt haben. Neben der U-Bahn nutzten diesmal viele Fans auch den Fußweg durch den Prater.

In der sehr gut besuchten Fan Zone kam es nach dem ersten Spielende zum erwarteten Publikumstausch. Neben den Österreichern und Kroaten stellten sich jetzt zusätzliche deutsche und polnische Fans zwischen Rathausplatz und Heldenplatz zum Anfeuern ein. Viele kroatische Fans suchten nach dem erfreulichen Spielende die Ottakringer Straße zum Feiern auf, die deswegen zwischen Gürtel und Taubergasse für Straßenbahn und Autos bis 22.35 Uhr gesperrt wurde. Unmittelbar nach dem Ende des ersten Spiels musste zur Gewährleistung der Sicherheit der rasch abströmenden Fans kurzfristig die Ringstrasse im Bereich Opernring, Getreidemarkt und Schottenring gesperrt werden.

Der am späteren Abend einsetzende Regen lichtete sowohl in Ottakring, wie auch in der Fan Zone deutlich die Besucherzahlen. Insgesamt musste die Wiener Polizei acht Personen festnehmen, davon sieben im Bereich der Fan Zone. Ein österreichischer Fan erlitt eine Gehirnerschütterung und musste im Spital aufgenommen werden. Der Täter wurde unmittelbar danach festgenommen.

In Summe jedoch waren die Sanitätseinsätze äußerst gering: Zwischen 18.00 und 21.00 Uhr gab es 50 Hilfeleistungen, 19 davon im Stadion und 22 in der Fan Zone, der Rest war auf anderen Public Viewing-Bereiche verteilt.

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