Buchinger: Vatersein vom ersten Tag an aktiv leben

Engagement der Väter muss verbessert werden

Wien (BMSK) - Anlässlich des morgigen Vatertages plädiert Männerminister Erwin Buchinger für mehr väterliches Engagement. "Nicht einmal vier Prozent der Männer beziehen heute Kinderbetreuungsgeld. Diese Rate ist nicht zufriedenstellend. Umso wichtiger ist für mich, dass der Papamonat rasch umgesetzt wird. Durch seine relativ kurze Dauer bei einem geplant relativ hohen Bezug macht er es für Männer von Beginn an attraktiv, sich partnerschaftlich um ein Kind zu kümmern", erklärt Buchinger. ****

"Väter nehmen ihre Aufgaben bei der Betreuung und Erziehung ihrer Kinder immer stärker wahr, wie der deutliche Bewusstseinswandel vor allem bei jungen Vätern in den letzten Jahren zeigt. Die Politik kann Hilfestellungen bieten, um die Vater- und Partnerschaftsrolle noch besser zu erfüllen. Väter wollen aktive Väter sein - Politik und Wirtschaft müssen dafür gemeinsam die richtigen Rahmenbedingungen schaffen. Der Papamonat ist dafür ein gutes Beispiel", erläutert Buchinger.

"Eine aktive Vaterschaft ist für einen Mann etwas Wunderbares. Die intensive Beschäftigung und Nähe zu einem Kind ist äußerst bereichernd. Es ist auch erwiesen, dass es sich auf die Entwicklung eines Kindes positiv auswirkt, wenn sich der Vater kümmert. Wenn sich der Vater aktiv bei den Betreuungspflichten engagiert, können beide Elternteile Beruf und Familie besser unter einen Hut bringen", konstatiert der Männerminister.

Auch nach der Scheidung aktiver Vater sein

"Für Kinder ist es bei einer Scheidung oder Trennung wichtig, dass sie weiterhin Kontakt zu beiden Elternteilen haben. In Konfliktsituationen kann eine "Besuchsbegleitung" helfen, die Vater-Kind Beziehung aufrechtzuerhalten bzw. auf neue Beine zu stellen", so Buchinger, der darauf hinweist, dass das Angebot der Besuchsbegleitung vom BMSK auf ganz Österreich ausgedehnt wurde.

Buchinger kündigt darüber hinaus für 23.Juni eine internationale Väterkonferenz in Wien an, bei der über Väterbeteiligung, Väterarbeit und das Rollenverständnis aus verschiedenen Perspektiven diskutiert werden und europäische best practice Beispiele vorgestellt werden sollen.

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