EURO 2008 - Kogler: Sicherheitsnetz eng und gut geknüpft

Polizei kooperiert bestens mit Sicherheits- und Informationspartnern

Wien (OTS) - "Es der Polizei gelungen, ein enges Sicherheitsnetz
auf allen Ebenen zu knüpfen, sowohl in Österreich als auch mit internationalen Partnern. Die Menschen können sich deshalb auf das Fußballfest freuen", sagte heute, Samstag, Konrad Kogler, Sprecher des Innenministeriums für die EURO 2008.

Auf nationaler Ebene gibt es einen engen Austausch mit allen relevanten Institutionen im Bereich des Verkehrs (dem privaten Betreiber des Autobahnnetzes ASFINAG, der Flugüberwachungsbehörde Austrocontrol, den Österreichischen Bundesbahnen), mit den Bundesministerien, den Blaulichtorganisationen, den Organisationskomitées der Spielstädte und den privaten Sicherheitsfirmen, die in den Stadien, bei Fanzonen und Public-Viewing-Bereichen sowie auf den Trainingsplätzen und in den Unterkünften der Mannschaften eingesetzt sind.

Es gibt klare Absprachen zwischen der Polizei und den privaten Sicherheitsfirmen, die für die Sicherheit in den Fanzonen und Stadien primär verantwortlich sind. "Die Polizei wird die privaten Sicherheitsfirmen im Bedarfsfall aber schnellstmöglich mit den notwendigen Maßnahmen unterstützen", erläuterte Kogler.

In Bezug auf die beiden ersten Spiele in Österreich - Österreich / Kroatien und Deutschland / Polen - sei die Polizei gut vorbereitet. "Eine besondere Herausforderung liegt dabei im Bereich des Verkehrs, da die Fans sowohl aus Kroatien als auch Deutschland relativ kurzfristig mit dem Auto anreisen können", sagte Kogler. Bei den seit 5. Juni vorübergehend wieder eingeführten Grenzkontrollen werde besonderes Augenmerk auf die Abhaltung gewaltbereiter Fans gelegt.

Die internationale Zusammenarbeit für die EURO 2008 erfolgt durch laufenden Informationsaustausch, wobei wechselseitig Sicherheitskräfte in den jeweiligen Polizeiinformationszentralen eingesetzt werden. "So sind 14 österreichische Beamte im PICC, dem Police Information and Coordination Center, und in der Nationalen Fußball-Informationsstelle in Bern sowie im Bereich der Grenzkontrolle und der Medienarbeit in der Schweiz anwesend." Darüber hinaus halte man engen Kontakt mit der UEFA, der europäischen Grenzschutzagentur FRONTEX sowie Euro- und Interpol, betonte Kogler

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