Vatertag- eine gute Gelegenheit, sich von den Ehefrauen/Freundinnen einen Tag lang verwöhnen zu lassen!

Klement: Meine Vorstellung von einem gelungenen Vatertag!

Klagenfurt (OTS) - Der Vatertag, der seine Wurzeln in den USA hat, wird dort als ein Ehrentag für Väter gefeiert. Im Jahre 1909 brachte eine Mrs. Dodd erstmals die Idee eines "Father's Day" auf, um ihren Vater William Smart zu ehren. Dessen Frau war bei der Geburt des sechsten Kindes gestorben und Mr. Smart zog das Neugeborene sowie die anderen fünf Kinder alleine auf einer Farm im Osten des Bundesstaates Washington auf. Der Vatertag ist also ein Tag an dem frau, dem Mann /Partner ihre Anerkennung bzw. Liebe dadurch zeigt, in dem sie ihn einen Tag lang so richtig verwöhnt. UND IHN einmal ohne das üblichen Genörgel, Kegeln gehen oder mit Freunden gemütlich alle wichtigen Männer-Themen besprechen zu läßt. Man muß weder ein Macho noch Androloge sein um zu verstehen, daß auch Männer Anerkennung brauchen und hier und da ein einfallsreiches Verwöhnprogramm schätzen! Und zwar eines daß das Y-Chromosom vor Freude springen läßt. Ja liebe Frau Bures auch diese von ihnen "verfolgte Spezies" verdient manchmal etwas besseres, als ihre zynischen Plakate. Zu ihrer Information:
Männer sterben sieben Jahre früher als ihre Artgenossinnen, sind häufiger Arbeitslos, begehen öfters Selbstmord, werden viele öfters Opfer von Gewaltverbrechen, sind öfters Obdachlos und gehen den gefährlichsten Berufen nach. Übrigens Seitensprünge sind auch keine reine Männersache, zum Fremdgehen gehören zwei. Auch zwei Drittel der Frauen sind für Affären offen. Beweis: Jedes zehnte Kind ist nicht vom angeblichen Papa. Trotzdem bekommt der Mann von Links und Mittelinks (früher ÖVP) nur noch Häme und Verachtung zu spüren. Aber heute soll das einmal anders sein - am Vatertag!
Am Vatertag sollen Väter echte Männer sein dürfen. Ein bißchen Flagge zeigen, muß doch auch im zähesten Gendermainstream erlaubt sein. An 364 Tagen im Jahr werden wir Männer sowieso gemahnt und gegängelt. Wir sollen besser zuhören, im Sitzen die Blase zu leeren, im Haushalt helfen, sensibler sein und geduldige Liebhaber sein. "Ich frage, warum ist es nicht üblich, den Vater an seinem Ehrentag, so wie die Mutter am Muttertag, mit dem Frühstück im Bett zu überraschen, ihm die Kinder Gedichte vortragen oder ihn mit einer Einladung zum großen Essen zu verwöhnen?"
Auch die Kinder können sich am Vaterteig beteiligen und ihre Wertschätzung für väterliches Engagement zum Ausdruck bringen dadurch, daß man Kinder- ganz im Sinne der Gleichbehandlung- in derselben Weise auf den Vatertag einstimmt, wie auf den Muttertag. In den USA zum Beispiel ist es Tradition, daß Väter und Söhne an diesem Tag etwas gemeinsam unternehmen. Vielleicht können ja auch einmal die Kleinen den Rasen mähen, den Zaun neu streichen oder das Fahrrad putzen, damit auch der Papa nach der Arbeit einmal richtig ausspannen kann.
Als einziger männlicher Gleichbehandlungsbeauftragter wünsche ich mir, dass Herr Buchinger die Männerabteilung nicht noch mehr austrocknet und die Rahmenbedingungen für ein engagiertes Vatersein in Beruf, Familie und Gesellschaft nicht nur für ein Monat verbessert. Außerdem wünsche ich mir, daß Väter eine zumindest ähnliche Wertschätzung und Aufmerksamkeit erhalten wie Homosexuelle, die in diesem Land fast schon fast Kultstatus haben. An diesem Tag sollten Väter gefeiert werden und "hervorragende Väter des Landes" vom Bundespräsidenten oder dem Männerminister ausgezeichnet werden.

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