Neubauer: Wer die Rechte der Pensionisten beschneidet, belastet die Zukunft der Jugend!

Pensionsreform der Bundesregierung ein großer Wurf nach hinten

Wien (OTS) - Der Umgang mit den Pensionisten entspricht dem Sittenbild der SPÖ, befand FPÖ-Seniorensprecher NAbg Werner Neubauer. "45 Jahre sind genug hat man im Wahlkampf getönt. Und jetzt? - Der nächste Umfaller der Genossen. Auch von den Gewerkschaftern ist überraschend wenig zu hören. So müssen die Senioren, die sich benötigte Medikamente kaum noch leisten können, die bittere Pille schlucken und zwei Jahre auf eine Inflationsabgeltung warten. Man hat ihnen 60,-- Euro zugebilligt, da sie aber gleichzeitig 360,-- Euro pro Jahr verlieren, beträgt der Reinverlust 300,-- Euro. Das ist purer Zynismus."

"Die Bundesregierung dreht am Pensionsalter, an der Pensionshöhe, an der jährlichen Pensionsanhebung und an den Pensionsbeiträgen", stellte Neubauer fest. "Sie setzt damit einen Verschlechterungsmechanismus für die Situation der Pensionisten in Gang, der auch zu Lasten der Jugend geht."

Wenn nämlich alle paar Jahre das Antrittsalter steigt, so Neubauer weiter, müssen unsere Kinder vermutlich bis zu ihrem 80sten Lebensjahr arbeiten und dann rasch sterben. "Eine Pensionsautomatik reduziert zudem die Entscheidungsmöglichkeiten des Seniorenrates. Das Duo Blecha-Khol kann damit im Grunde seinen Abschied vorbereiten."

Im Hauptverband seien früher drei Seniorenvertreter gesessen, heute lediglich noch zwei und diese ohne Stimmrecht, kritisierte der freiheitliche Seniorensprecher, der abschließend festhielt: "Das heißt, über zwei Millionen Österreicher sind ohne Vertretung, und gerade jene, die Medikamente am nötigsten brauchen."

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