Bauer: Wenn AKWs schon nicht verhinderbar, dann wenigstens größtmögliche Sicherheit sicherstellen

Köfer: Krsko stellt permanente Gefahr dar

Wien (SK) - "Wir müssen es schaffen, wenigstens die Sicherheitsstandards zu verbessern", so SPÖ-Energiesprecher Hannes Bauer am Freitag im Nationalrat, der erläuterte, dass dazu Gespräche dringend notwendig seien. Prozesse, wie der Melker-Prozess, sollten nicht nur bilateral, sondern mit vielen Nachbarstaaten abgehalten werden, forderte Bauer. Der SPÖ-Abgeordnete Gerhard Köfer betonte, dass das AKW Krsko eine "permanente Gefahr darstelle", da es sich auf einer Erdbebenlinie befinde. Köfer sprach sich für Verhandlungen nach Vranitzky-Vorbild aus: Den Slowenen eine Ausstiegshilfe anzubieten.****

Es wäre eine wichtige Aufgabe für die EU, "Gespräche einzuleiten und Sicherheitsnormen festzulegen", so Bauer. Die gemeinsame Aufgabe des Parlaments müsse es sein, "die Weichen so zu stellen, dass wir der Bevölkerung Sicherheit vermitteln können", dies heiße "höhere Sicherheitsstandards und bessere Informationen". (Schluss) ar

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0022