Wittmann lobt Fernsehfilmförderungsfonds - hohe Wertschöpfung wird erwirtschaftet

Wien (SK) - "Man sollte sich in der Diskussion klar werden, ob man gebührenrechtliches Fernsehen will oder nicht", bemerkte der SPÖ-Verfassungssprecher Peter Wittmann am Freitag im Nationalrat. Das gebührenrechtliche Fernsehen zu ruinieren sei nicht zielführend, habe dieses doch Aufgaben wie die Informationspflicht oder den kulturellen Auftrag, dies könne von privaten Fernsehstationen nicht geleistet werden. Er plädiere für eine Koexistenz beide Varianten, beim Fernsehfilmförderungsfonds funktioniere die Zusammenarbeit zwischen privatem und öffentlich rechtlichem Fernsehen hervorragend. Der Fonds sei eine gelungene Einrichtung, die 7,5 Millionen Euro in den österreichischen Film investiere, wenn man weiß, dass dann 25 Millionen an volkswirtschaftlichen Volumen generiert wird, "dann hat man einen Multiplikator der sich sehen lassen kann". 35 inländische Produktionen seien gefördert worden, 25 Produktionen, die in Kooperation mit dem Ausland entstanden seien, hier seien Herstellungskosten von 50 Millionen generiert worden, unterstrich Wittmann. "Das ist ein gut eingesetztes Geld, wenn man jetzt von einer Erhöhung spricht, dann ist man auf dem richtigen Weg", unterstrich Wittmann. ****

Grossmann: Information wichtige Ressource für wirtschaftliche und demokratische Entwicklung

"Wir leben in einem Informationszeitalter. Wissen und Information ist die höchste Ressource für wirtschaftlichen Erfolg und demokratische Entwicklung", betonte die SPÖ-Europasprecherin Elisabeth Grossmann. Essentiell sei auch ein freier Zugang zur Information, dieser Aufgabe sei sich die österreichische und europäische Politik sehr wohl bewusst. Einen dementsprechend hohen Stellenwert hätten daher die Investitionen in Forschung und Entwicklung und der Ausbau der Informations- und Kommunikationstechnologie im Regierungsprogramm und in der Lissabon-Strategie für Wachstum und Beschäftigung.

"Aber es geht nicht nur um wirtschaftliche Aspekte", so Grossmann. "Es muss dafür Sorge getragen werden, dass niemand aus der Informationsgesellschaft ausgeschlossen wird, nicht aus sozialen Gründen, nicht aus Altersgründen", so Grossmann. Die europäische Initiative e-inclusion beschäftige sich mit der digitalen Kluft, hier werde die Auffassung vertreten, dass die digitale Kluft zum kulturellen und wirtschaftlichen Niedergang der Europäischen Union führe. "Die Politik hat die Rahmenbedingungen für die Vielfalt und die hohe Qualität der Medien zu tragen und von Einschränkungen abzusehen", bemerkte Grossmann. Aber das erhöht auch die Eigenverantwortung der Medien, bemerkte die Europasprecherin.

Pendl: Großartige Arbeit des ORF braucht gute finanzielle Ausstattung

Dem Begriff der "Zwangsgebühren" erteilte der SPÖ-Abgeordnete Otto Pendl eine Absage. Der ORF leiste eine großartige Arbeit, wolle man, dass dies weitergeführt werde, dann brauche der ORF auch eine gute finanzielle Ausstattung. Vor allem bei der Barrierefreiheit leiste der ORF Großartiges, hier sprach Pendl vor allem die Initiativen für Gehörlose an. Darüber hinaus sei die Informationspflicht des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wichtig für die Gesellschaft. (Schluss) sw

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