KURIER-Kommentar von Andrea Hodoschek: "Schleunigst aufwachen!"

Die Politik muss einsehen, dass bei der AUA dringender Handlungsbedarf ist.

Wien (OTS) - Die gesamte Luftfahrt steuert in eine der tiefsten Krisen seit Bestehen, und österreichische PolitikerInnen betreiben immer noch Realitätsverweigerung. Der Weltluftverband IATA prognostiziert der gesamten Branche Milliardenverluste, aber in Österreich wird über die Heckflosse der AUA gestritten. Wirtschaftlich völlig unbedarfte HinterbänklerInnen überbieten einander fast schon täglich mit absurden Wortspenden, ob die AUA überhaupt einen Partner braucht bzw. wer hui und wer pfui ist, und äußern sich über Management und Aufsichtsrat, als ob es kein Aktiengesetz gäbe.

Die AUA braucht einen großen, starken Partner und zwar dringend. Noch hat das Unternehmen etwas zu bieten, aber je länger die notwendigen Entscheidungen hinausgezögert werden, desto unattraktiver wird die Braut. Das wissen auch die potenziellen Partner. Es ist nicht mehr die Zeit, jetzt lange über eine Privatisierung zu streiten. Daher sollte die SPÖ endlich ihren dogmatischen Widerstand gegen einen Verkauf der Mehrheit aufgeben. Was wäre denn die Alternative: Eine weiterhin mehrheitlich österreichische AUA, die in rot-weiß-roter Schönheit untergeht.

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