Bures lobt erfolgreiche Arbeit der Telekom Regulierungs GmbH

Mehr Mittel für Film-Förderfonds

Wien (SK) - Die "Fülle der Aufgaben der Rundfunk- und Telekom Regulierungs GmbH (RTR) und die erfolgreiche und professionelle Abwicklung" werde durch den Bericht, der am Freitag im Parlament diskutiert wurde, gezeigt, betonte Medienministerin Doris Bures und bedankte sich bei den Mitarbeitern der RTR. Diese hätten auch einen wichtigen Beitrag zur "Pionierarbeit, was 'Mobile TV' betrifft" geleistet, so Bures. Dass "Mobile TV" rechtzeitig zur EURO 08 frei geschaltet werden könne, sei auch dem Nationalrat zu verdanken, der die gesetzlichen Voraussetzungen einstimmig beschlossen habe, erläuterte die Ministerin. ****

Der Bericht zeige, wie "wichtig, umfassend und gut die Aufgaben der Regulierungsbehörde" seien und "wie effizient diese erfüllt werden", hob Bures hervor. "Bewährtes und Gutes soll man nicht abtun, indem man von Zersplitterungen spricht, sondern erkennt, dass es sich um ein Kompetenzzentrum handelt, das von allen Beteiligten am Markt große Anerkennung erhält", so Bures.

Bis Herbst Entwurf für unabhängige Medienbehörde

Zum Thema "Reform der Regulierungsbehörde", betonte Bures, dass ihr Ressort in Zusammenarbeit mit ExpertInnen unzählige Gespräche mit allen in der Branche Tätigen geführt habe, und vereinbart habe, dass bis Herbst ein Entwurf für die Reform der Medienbehörde vorliegen kann. Wichtig sei Bures, dass es zu einer Unabhängigkeit der Medienbehörde kommen soll, damit Österreich nicht hinter europäischen Standards zurückbleiben solle.

Zum ORF erklärte Bures: "Es gibt kein Weisungsrecht seitens der Medienministerin oder der Bundesregierung". Es sei wichtig, für alle Bereiche das zu schaffen, was es für den ORF schon gebe - eine unabhängige Medienbehörde. Bures betonte gleichzeitig, dass es sich die Mitarbeiter der Behörde "KommAustria", die gute Arbeit leisten würden, nicht verdient hätten, mit einem "Salzamt verglichen zu werden".

Fernsehfilm-Förderfonds aufstocken!

Zwei medienpolitische Aspekte sprach die Ministerin in ihrer Rede zusätzlich an: Die Digitalisierung, wo es in Österreich eine sehr zügige Entwicklung gegeben habe, sowie den Fernsehfilm-Förderfonds. Dieses Instrument solle helfen, den "Medienstandort Österreich zu sichern". Neben der Förderung der Kreativwirtschaft, gäbe es durch den Fonds auch viele positive wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Auswirkungen, so Bures. Bures betonte, dass sie die Mittel, die auf Grund der schnellen Entwicklung der Digitalisierung, vom Digitalisierungsfonds frei werden, dem Fernsehfilm-Förderungsfonds zukommen lassen möchte. Durch eine Aufstockung der Mittel solle es, bei den Kriterien und Fördermöglichkeiten zu Verbesserungen kommen. (Schluss) ar

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