BUCHER/DARMANN/DOLINSCHEK: "Und wieder grüßt Klaus Hubert Auer"

"Alle Kärntner SPÖ- und ÖVP-Abgeordnete stimmten gegen Entlastungen für die Bevölkerung"

Wien (OTS) - "Und wieder grüßt Klaus Hubert Auer, denn sobald der ÖVP-Abgeordnete über den Semmering fährt, läßt er die Interessen seiner Kärntner Heimat weit hinter sich. Anders kann man sein heutiges Abstimmungsverhalten für Entlastungen der Bevölkerung wegen der hohen Spritpreisen nicht erklären", meinten die Kärntner BZÖ-Abgeordneten Josef Bucher, Gernot Darmann und Sigisbert Dolinschek nach der Abstimmung im Nationalrat.

"Mit diesem "Auer-Pendler-Reflex" fällt Klaus Hubert ein weiteres Mal nicht nur den Kärntnern in den Rücken, sondern desavouiert auch seinen Kärntner Parteichef, denn die Kärntner Landesregierung hat sich am 3. Juni 2008 einstimmig für einen amtlichen Preisstopp bei Treibstoffen ausgesprochen. Auch ÖVP-Chef Martinz stimmte für Anträge von BZÖ und SPÖ, in denen weiters eine Senkung der Mineralölsteuer und der Verzicht auf die geplante Steuererhöhung auf Heizöl verlangt werden. Ebenfalls mit den Stimmen von BZÖ, SPÖ und ÖVP beschloß die Landesregierung die Gewährung von drei Millionen Euro "Tankgeld" für Pendler. Mit diesem Beschluß fordert auch die Kärntner ÖVP Wirtschaftsminister Martin Bartenstein auf, entweder selbst einen Preisstopp für sechs Monate zu verhängen oder die Landeshauptleute dazu zu ermächtigen. Es scheint so, als ob dieser Reflex nun verstärkt auch auf die anderen Kärntner SPÖ- und ÖVP-Abgeordneten übergreift, denn auch diese Kärntner Abgeordneten haben im Parlament gegen Entlastungen für die Bevölkerung gestimmt, obwohl ihre Kärntner Parteikollegen vor wenigen Tagen noch für die Entlastungen votierten", so die BZÖ-Abgeordneten.

"Ein Kärntner Mandatar sollte in erster Linie seinen Landsleuten verpflichtet sein und muß die Interessen seines Landes auch in Wien vertreten. Bei Klaus Hubert Auer ist anscheinend aber alles anders, daher sollte er in Zukunft gleich auf sein Kärntner Mandat, das er durch die Stimmen und im Auftrag der Kärntner Bevölkerung inne hat, verzichten. Die Wiener ÖVP-Meinung vertretend, sollte Auer bei der nächsten Kandidatur sein Glück über die ÖVP-Bundesliste versuchen", betonte der BZÖ-Landesparteisekretär Abg. Gernot Darmann vehement.

"Überall dort aber, wo das BZÖ regiert, geht es auch den Menschen gut. Das werden mit der Zeit auch die SPÖ- und ÖVP-Abgeordneten aus Kärnten mitbekommen", schlossen Bucher, Darmann und Dolinschek.

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