Rinner zu Erhöhung der Pendlerpauschale: Nehmen Sorgen der Menschen ernst

Kirchgatterer: Erhöhungen stellen Anerkennung dar

Wien (SK) - "Der horrende Preisanstieg bei Treibstoffen trifft die Menschen in ihrem täglichen Leben", stellte SPÖ-Nationalratsabgeordnete Sylvia Rinner heute anlässlich ihrer Rede im Nationalrat fest. Die spürbare Erhöhung von Pendlerpauschale und Kilometergeld sei "ein Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung der Mobilitäts- und Einsatzbereitschaft, der in der österreichischen Wirtschaft Tätigen", so der SPÖ-Abgeordnete Franz Kirchgatterer. Ab 1. August gäbe es "keinerlei Begünstigungen für bestehende Stiftungen mehr und der Griff in die Staatskasse wurde verhindert", erklärte der SPÖ-Abgeordnete Elmar Mayer, der die Arbeit des Parlamentes lobte. ****

Rinner: "Besonders betroffen sind die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die tagtäglich zu ihrem Arbeitsplatz fahren müssen und dabei auf ihr Auto angewiesen sind." Rinner freut sich, dass jetzt die Pendlerpauschale um 15 Prozent, übrigens zum dritten Mal in dieser Nationalratsperiode, und das Kilometergeld erhöht werden. "Damit wird genau die Personengruppe entlastet, die keine Wahl hat."

Die SPÖ-Abgeordnete sieht Potenzial für weitere Maßnahmen. "Der öffentliche Verkehr muss noch attraktiver gestaltet werden, damit es den Menschen leichter fällt, vom Auto auf die Öffis umzusteigen." So fordert sie einen Generalausweis, der zur Nutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel im Nah- und Fernverkehr berechtigt. Für Rinner zeigt sich, "dass die SPÖ-geführte Regierung die Sorgen der Menschen ernst nimmt und sozial gerechte Maßnahmen setzt".

Anzahl der Pendler wird noch zunehmen

Kirchgatterer unterstrich, dass "sehr viele Menschen von der Erhöhung der Pendlerpauschale und des Kilometergeldes ab 1. Juli 2008" betroffen seien. Studien würden zusätzlich belegen, dass die Zahl der Pendler noch zunehmen würde, da "zentrale Wirtschaftsstandorte immer attraktiver, stärker und anziehender werden", so Kirchgatterer. (Schluss) ar

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