Broukal: "Verstehe, dass Hahn meine Vorwürfe nicht kommentieren will"

Seit Monaten Gespräche zur UG-Reform, aber keine ÖVP-Antworten auf wichtige Fragen

Wien (SK) - "Ich verstehe, dass Minister Hahn meine Vorwürfe nicht kommentieren will", sagt SPÖ Wissenschaftssprecher Josef Broukal zu den heutigen Aussagen des Wissenschaftsministers. "Sonst müsste er nämlich bestätigen, dass folgende vier Punkte - die Schaffung einer einheitlichen Professoren-Kurie, die Weiterentwicklung der Mitsprache der Personalvertreter, die Herstellung guter Studienbedingungen und die Einrichtung von Teilzeitstudien - von Anfang an von der SPÖ in die Gespräche mit Hahn und seinen Mitarbeitern eingebracht wurden." Von Seiten der ÖVP habe es allerdings keinen einzigen Vorschlag dazu gegeben, so Broukal am Freitag. ****

"Minister Hahn hat Recht: Es gibt immer wieder Gespräche. Aber es gibt immer wieder keine ÖVP-Antwort zur Umsetzung des Regierungsprogramms bei jenen Punkten, die Hahn und VP-Wissenschaftssprecherin Brinek nicht haben wollen", sagt Broukal. "Hahn müsste bestätigen, dass ich immer wieder vergeblich darum gebeten habe, endlich diese Punkte zu behandeln. Gestern Donnerstag war eine weitere Verzögerung nicht mehr möglich. Die ÖVP musste Farbe bekennen: Sie hat keinen Vorschlag zur Überleitung der 'außerordentlichen' Professorinnen in die Professorenkurie; sie hat keinen Vorschlag zur Weiterentwicklung der Mitbestimmung der Arbeitnehmervertreterinnen; sie hat keinen Vorschlag für Teilzeitstudien; sie hat keinen Vorschlag für das Herstellen besserer Studienbedingungen. Sie hat keinen neuen Gesprächstermin."

Utl.: "Gesprächstermin am kommenden Montag ist bloß Mitfahrgelegenheit"

"Ich habe Minister Hahn gestern gebeten, in seinem Dienstauto von einer gemeinsamen Veranstaltung in Klagenfurt nach Wien zurückfahren zu dürfen. Einen 'vereinbarten Gesprächstermin' kann man das nur mit großer Nachsicht nennen. Aber vielleicht erwartet mich eine Überraschung…. Sollte mich freuen für die Unis", so Broukal abschließend. (Schluss) ah

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