EURO: Mailath-Pokorny stellt Kulturprogramm am Karlsplatz vor

Musik steht im Vordergrund - "Seebühne" vor der Karlskirche - Programm startet am 8. Juni - Programmende: 28. Juni

Wien (OTS) - Gemeinsam mit dem Kulturbeauftragten der Bundesregierung, Jürgen Weishäupl, und dem Programmverantwortlichen der Kunstzone Karlsplatz, Christoph Möderndorfer, stellte Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny am Freitag im Host Media Center Wien das umfangreiche EURO-Kulturprogramm der Stadt vor. In fußläufiger Entfernung zur Fanzone Wien am Ringe wurde der Karlsplatz mitsamt seinen bedeutenden Kulturinstitutionen für das Kulturprogramm ausgesucht. Mailath-Pokorny unterstrich seine Freude auf das bevorstehende Großereignis. Wert legte er aber auch auf die Tatsache, dass der Großteil des Wiener Kulturlebens auch neben der EURO weiter laufen werde. So etwa die Wiener Festwochen noch bis 15. Juni, auch die Opernhäuser würden keine "Fußball"-Schließzeiten kennen.

"Keine Logos, keine Sponsoren, kein Fußball" versprach Kurator Möderndorfer für das musikalisch geprägte Angebot am Karlsplatz, welches ab Sonntag täglich bis in die Nacht interessierten Kultur-und Fußballfans angeboten wird. Vertreter der "Wiener Songwriter" und das "neue Wiener Volkslied" machen den Schwerpunkt der rund 100 Veranstaltungen aus. Zentraler Punkt sind die "Seebühne" im Teich vor der Karlskirche und die "Baumbühne", die mit ihrem Programm meist erst gegen 22.00 Uhr starten wird. Der musikalische Schwerpunkt sei auch deswegen gewählt worden, so Möderndorfer, um sich "bemerkbar zu machen."

Eröffnet wird die "Qualitätsinsel Karlsplatz" kommenden Sonntag mit dem ab 20.45 Uhr startenden Eröffnungskonzert von Ernst Molden & Band, wo auch Willi Resetarits mitwirken wird. Bereits heute, Freitag, Abend wird das Stück "Timelight Symphony" des österreichischen Komponisten Erwin Kiennast aufgeführt. Insgesamt werden 210 Personen daran mitwirken, darunter der Anton Webern Chor, aber auch Sänger wie etwa Roman Gregory oder Patricia Nessy. Beginn ist um 20.45 Uhr.

Besondere Aufmerksamkeit wird es auch für die gut 5 Meter hohe Kunst-Trophäe für das Siegerland geben, die von der Schweizer Künstlerin Sylvie Fleury entworfen wurde. Sie ist bis zum Finale am 29. Juni bei der Kunsthalle Poject Space zu sehen.

Neben dem Karlsplatz-Programm verwies Mailath-Pokorny auch auf die vielen Fußball-Ausstellungen vor Ort. Im Künstlerhaus lädt "herz:rasen" bis 6. Juli ein, welches eher die moderne Seite des gegenwärtigen Phänomen Fußball zeigt. Im Wien Museum stehen legendäre historische Fußball-Orte zur Besichtigung an. ("Wo die Wuchtel fliegt", bis 3. August).

o Infos unter: www.karlsplatz.org www.fussballverbindet.at/kunstblog

(Schluss) hch

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