IBM: GPA-DJP unterstützt Betriebsrat bei Bemühung um Erhalt hochwertiger Arbeitsplätze In Österreich

Wirtschaftliche Notwendigkeit der Verlagerung fraglich

Wien (GPA-DJP/ÖGB) - "Die GPA-DJP unterstützt den Betriebsrat von IBM, für jene MitarbeiterInnen, die von der Verlagerung der Firmenzentrale nach Prag betroffen sind, jedoch ihren Lebensmittelpunkt in Wien haben, innerhalb des Unternehmens weiterhin eine entsprechende Beschäftigungsmöglichkeit zu finden", erklärt der stv. Bundesgeschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-DJP), Karl Proyer.++++

IBM hat gestern bestätigt, die Firmenzentrale für Osteuropa und Afrika nach Prag bzw. nach Dubai zu verlagern. Es ist davon auszugehen, dass von den etwa 400 Betroffenen etwa die Hälfte ihren Lebensmittelpunkt in Wien hat, und auch weiterhin hier arbeiten möchte. "Angesichts der hervorragenden wirtschaftlichen Situation des Konzerns ist die Notwendigkeit der Verlagerung für uns fraglich. Jedenfalls haben auch die Beschäftigten unsere volle Unterstützung, möglichst viele dieser hoch qualifizierten Arbeitsplätze bei IBM in Wien zu erhalten. Kündigungen sind nach unseren Informationen nicht zu erwarten", so Proyer.

ÖGB, 6. Juni 2008 Nr. 357

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