ÖVP Wien ad Psychiatrie-Kommission: Planungen in Kinder- und Jugendpsychiatrie von Anfang an mangelhaft

"State of the Art"-Versorgung wurde in jeder Hinsicht von SP-Stadtregierung verabsäumt

Wien (VP-Klub) - Prof. Dr. Max Friedrich, Vorstand der Uni-Klinik für Psychiatrie des Kindes- und Jugendalters am AKH, sparte in der heutigen Sitzung der Untersuchungskommission Psychiatrie nicht an Kritik, was die Planungen und die "State of the Art"-Versorgung der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Wien betreffe. So sei bereits 1975 klar gewesen, dass in Wien viel zu kleine Einrichtungen geplant wurden.

U-Kommission bringt Versäumnisse in Versorgung ans Licht

"Prof. Friedrich hat die Versäumnisse der sozialdemokratisch geführten Wiener Stadtregierungen im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie schonungslos aufgezeigt und den verantwortlichen GesundheitsstadträtInnen ein denkbar schlechtes Zeugnis ausgestellt. Hier zeigt sich, dass die von uns beantragte Untersuchungskommission die Versäumnisse der letzten Jahrzehnte endlich ans Licht bringt", so LAbg. Ingrid Korosec und LAbg. Karin Praniess-Kastner, Mitglieder der ÖVP in der Untersuchungskommission.

Experten, erläuterte Prof. Friedrich, hätten in der Vergangenheit immer wieder auf die Mängel in der Kinder- und Jugendpsychiatrie hingewiesen. "Anstatt die Finanzierung der vorgeschlagenen Projekte in die Wege zu leiten, wurden die ExpertInnen aber von Bürgermeister Häupl und den zuständigen StadträtInnen im Kreis geschickt. Es ist schlicht und einfach skandalös, wie sich die SP-Stadtregierung vor der Verantwortung gedrückt hat", zeigt sich Korosec empört.

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