ÖAMTC: Mit der EURO wird vieles "teuro" - und auch der Sprit zieht kräftig mit

Preissteigerungen bis zu 4,9 Cent pro Liter - Club fordert einmal mehr Entlastungen für Autofahrer

Wien (OTS) - An der EURO wollen viele verdienen, und andere müssen dafür mehr bezahlen - besonders in den Gastgeber-Städten. "Aber nicht nur Bier und Schnitzel gehen teurer über den Tresen. Auch die Autofahrer zahlen wieder kräftig drauf. Rechtzeitig zur EURO gehen die Spritpreise wieder nach oben", sagt ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brandau. Sie hat die Preise an den Zapfsäulen in den vier Host-Citys unter die Lupe genommen. Dabei zeigt sich, dass es seit gestern Preissteigerungen von bis zu 4,9 Cent pro Liter Diesel gegeben hat. Diese Topwerte verzeichnet man in Klagenfurt. "Das erste Spiel, die ersten Preiserhöhungen", so Brandau.

In Klagenfurt sind die Preise für Diesel von gestern auf heute im Schnitt um 4,9 Cent pro Liter gestiegen. In Salzburg beträgt die durchschnittliche Steigerung 2,1 Cent pro Liter, in Innsbruck 1,1 Cent. "In Wien sind die Dieselpreise 'erst' um knapp einen Cent gestiegen", so Brandau. "Es ist zu befürchten, dass mit der steigenden Anzahl von Fans auch die Preise weiter anziehen werden."

Für Fußballbegeisterte, die nicht per Öffi anreisen können, heißt das - vor der Abfahrt zu einem Spiel genau überprüfen, wo der Tank am günstigsten befüllt werden kann. Hier einige Tipps für alle, die derzeit mit dem Auto in Österreich unterwegs sind:

* Tanken an Autobahnstationen ist generell teurer als bei Tankstellen abseits der Autobahn.

* Generell herrscht in Österreich bei den Kraftstoff-Preisen ein West-Ostgefälle. "Tanken in Ostösterreich ist etwas billiger als im Westen. Das sollte man bedenken", sagt die ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin.

* Kleine Tankstellen und solche mit unbekannten Markennamen sind oft billiger als große Markentankstellen.

* Am besten werfen Fußballfans vor der Abreise einen Blick in die Spritpreis-Datenbank des ÖAMTC unter www.oeamtc.at/sprit. Dort findet man mit wenigen Mausklicks die günstigsten Tankstellen in ganz Österreich, auch in den Gaststädten der EURO 2008.

Anbetracht dieser augenscheinlich hausgemachten Preisentwicklung mit "EURO-Zuschlag" fordert die ÖAMTC-Expertin einmal mehr die Politik auf, die Autofahrer zu entlasten. Die Erhöhung von Pendlerpauschale und Kilometergeld sind zu begrüßen, aber nur eine erste Hilfe. Der Club fordert weitere Entlastungsschritte wie eine Reform von Pendlerpauschale und Verkehrsabsetzbetrag, eine zumindest temporäre Rücknahme der letzten Mineralölsteuer-Erhöhung und mehr Transparenz bei der Preispolitik.

ÖAMTC-Protest: Stopp dem Spritpreis-Wahnsinn: Der Club fordert alle Autofahrer auf, gegen den Spritpreis-Wahnsinn zu protestieren. Auf der Homepage des Clubs www.oeamtc.at kann man seine Protestunterschrift abgeben und im Online-Forum mitdiskutieren. Bereits rund 72.000 österreichische Autofahrer haben mit ihrer Stimme ihren Protest kundgetan. Die Zahl der Unterschriften steigt minütlich. Den aktuellen Unterschriftenstand macht ein Zähler auf der Homepage des Clubs transparent.

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