Schüssel: Stiftungspolitik brachte Österreich exzellenten Standortvorteil

ÖVP-Klubobmann begrüßt Abschaffung von Erbschafts- und Schenkungssteuer

Wien (ÖVP-PK) - Die Stiftungspolitik der letzten Jahre brachte Österreich einen exzellenten Standortvorteil, hat Betriebsansiedlungen ermöglicht und damit 400.000 Arbeitsplätze gesichert. Das erklärte ÖVP-Klubobmann Dr. Wolfgang Schüssel heute, Freitag, im Plenum des Nationalrates und begrüßte damit die Abschaffung der Erbschafts- und Schenkungssteuer, die heute im Nationalrat beschlossen werden soll. "Familienvermögen soll zusammengehalten werden. Denn vor allem im Erbfall können Familienbetriebe leicht auseinanderfallen." ****

Ein Drittel der Stiftungen in Österreich kommt aus dem Ausland. "Wir haben davon profitiert", so Schüssel weiter. In der Folge wies der ÖVP-Klubobmann auf die vielen positiven Maßnahmen hin, die durch Stiftungen und Schenkungen in Österreich möglich wurde: Dutzende Althäuser im Stadtzentrum wurden durch Stiftungen wunderbar restauriert, was auch viele Arbeitsplätze im Baugewerbe geschaffen hat. Das Theater in der Josefstadt, Stipendien für ausländische Studierende in Österreich, die Wiener Sängerknaben, der Stephansdom, Pater Sporschills soziale Projekte in Rumänien und Moldawien, die Akademie der Wissenschaften, die Herzabteilung im AKH, der Tiergarten Schönbrunn, die Sammlung zeitgenössischer Kunst in Klosterneuburg -sie alle profitierten von Stiftungskonstruktionen und Schenkungen.

"Untergraben Sie nicht das Vertrauen, das ausländische Unternehmen, Konzerne und Stiftungen in Österreich haben, sondern unterstützen Sie uns", wandte sich Schüssel an seinen Vorredner, den grünen Parteichef Van der Bellen. "Die Schenkungs- und Erbschaftssteuer entfällt, und das ist richtig. Denn alles, was an Vermögen durch Erbschaft oder Schenkung entsteht, wurde bereits mehrfach besteuert. Wir können ja keine Steuerkaskade einführen. Der Mittelstand wird diese Maßnahme sehr begrüßen und wir sind hundertprozentig dafür", schloss Schüssel. (Schluss)

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