ARBÖ: Protestwelle gegen zu hohe Spritpreise geht weiter: 80.000 Unterschriften bisher erreicht

Die meisten Proteststimmen kommen aus Oberösterreich, Niederösterreich, Steiermark und Wien

Wien (OTS) - Die Protestwelle gegen zu hohe Spritpreise geht
weiter: 80.000 Unterschriften sind bisher beim ARBÖ eingetroffen. "Dass die Proteste nicht aufhören zeigt am deutlichsten, dass sich die Menschen nicht Sand in die Augen streuen lassen und mit dem Pendlerpaket nicht zufrieden sind", stellt ARBÖ-Geschäftsführer Leo Musil fest.

Mit dem heute im Nationalrat beschlossenen Pendlerpaket haben die Proteste zwar einen ersten Etappensieg erreicht, aber noch nicht das Endziel. Musil: "Ohne unsere Protestaktionen hätte sich gar nichts bewegt. Aber rund 4 Millionen Österreichern bringt das Pendlerpaket gar nichts, das ist die Hälfte der Österreicher: Pensionisten, Kleinstverdiener und geringfügig Beschäftigte. Der durchschnittliche Pendler bekommt 5 Euro mehr im Monat - bei Sprit-Mehrkosten von 45 Euro im Monat! Damit kann man nicht zufrieden sein." Am besten schneiden durch die höheren Pendlerpauschalen noch die Besserverdienenden ab.

Für das Kilometergeld gilt nach wie vor: durch die explodierenden Autokosten wäre eine Anhebung von 38 auf 45 Cent gerechtfertigt gewesen.

Wie eine Zwischenauswertung des ARBÖ zeigt, kommen die meisten Proteststimmen aus Oberösterreich, gefolgt von Niederösterreich, der Steiermark und Wien:

1. Oberösterreich
2. Niederösterreich
3. Steiermark
4. Wien
5. Salzburg
6. Tirol
7. Kärnten
8. Burgenland
9. Vorarlberg

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