Der Österreichische Tierschutzverein fordert mit PETA Deutschland e.V. sofortigen Drehstopp

Bruno-Film: ORF-Produktion mit Tierquäler als Bärenhalter?

Wien (OTS) - Eine gemeinsame Produktion von ORF und ARD, unterstützt von der Filmförderung Cine Tirol soll der Film "Der Bär ist los" werden.

Nicht genug, dass Bruno, der Bär gnadenlos abgeknallt wurde nur weil er sich wie ein Bär verhalten hat, wird in dieser Komödie alles so hingestellt, als wäre die Welt in Ordnung und als würden Bären auf wundersame Weise dem Tod durch Erschiessen entkommen. Der eigentliche Skandal an der Produktion ist jedoch Bärenhalter Henry Spindler, der seine fünf Bären nach Tirol gebracht hat, die den Bären Bruno darstellen sollen.

Nach Angaben von PETA Deutschland liegen gegen Spindler einschlägige Tierquäler-Dokumente vor, aktuell wird in zwei Strafverfahren gegen ihn ermittelt. Der zweifelhafte "Tiertrainer" stand bereits 2003 wegen seiner Bärenhaltung in Hagen/Deutschland vor Gericht. Spindler nennt sich selbst Tierlehrer und
tritt mit den Tieren in Zirkussen auf. Marion Löcker vom Österreichischen Tierschutzverein: " In Österreich ist die Haltung von Wildtieren in Zirkussen verboten, für diese Produktion ist es jedoch erlaubt, mit Zirkustieren eine Drehgenehmigung zu bekommen, wieder einmal typisch für unser Land, dass für jeden, der genug Einfluss hat, ein Hintertürchen offen steht."

Die Bären sind in Sattelschleppern am Drehort Achensee/Tirol untergebracht, das Training mit dem wegen Tierquälerei auffällig gewordenen Bärenhalter ist mit großer Wahrscheinlichkeit alles andere als rosig.

Wird hier mit ORF-Zwangsrundfunkgebühren Tierquälerei finanziert?

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