Silhavy: Zugang zu E-Government mit elektronischen Identitäten für ganz Europa - Österreich im EU-Projekt STORK mit dem Bürgerkartenmodell ganz vorne dabei

Wien (OTS) - Von der Steuererklärung über die Meldebestätigung bis zum Pensionskonto, die Liste der Verfahren, die mit Hilfe der Bürgerkarte (www.buergerkarte.at) vollständig elektronisch abgewickelt werden können, wird immer länger. Österreich belegt hier im EU-Ranking bereits seit 2006 den ersten Platz im E-Government Angebot und ist auch Vorreiter im Bereich elektronischer Ausweis im Internet mit Signatur.

Staatssekretärin Heidrun Silhavy: "Die österreichische Verwaltung bietet einen rund-um-die-Uhr Zugang zu ihren Services an. Zur Sicherheit und für den Datenschutz ist die Verwendung der Bürgerkarte dabei unerlässlich. Der logische nächste Schritt ist, dass BürgerInnen mit dem elektronischen Ausweis ihres Landes eine Leistung in einem anderen Land elektronisch in Anspruch nehmen können."

Die Europäische Kommission hat daher ein Pilotprojekt STORK (Secure idenTity acrOss boRders linKed) gestartet, das für die grenzüberschreitende Anerkennung nationaler elektronischer Ausweissysteme (eID) und den einfachen Zugang zu öffentlichen Diensten in 13 Mitgliedstaaten sorgen soll. Das Projekt wird den EU-BürgerInnen die Möglichkeit geben, ihren elektronischen Ausweis (Bürgerkarte) nicht nur im Heimatland, sondern überall in der EU zu benutzen und sich mit ihrer nationalen elektronischen Identität europaweit auszuweisen. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird von der Kommission mit 10 Millionen Euro gefördert.

Neben Österreich beteiligen sich Belgien, Estland, Frankreich, Deutschland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Slowenien, Spanien, Schweden, Großbritannien und Island an dem Projekt, welches allen Mitgliedstaaten zur Verfügung stehen soll, unabhängig davon, ob sie an dem Pilotprojekt beteiligt sind oder nicht. Ohne die nationalen Ausweise zu ersetzen, wird das neue System den BürgerInnen erlauben, ihre Identität elektronisch sicher nachzuweisen und ihre Behördengänge an öffentlichen Zugangspunkten, zuhause am eigenen PC oder sogar unterwegs mit einem mobilen Gerät zu erledigen. EU-weit werden von den Bürgern etwa 30 Millionen nationale "elektronische Personalausweise" zur Inanspruchnahme einer Vielzahl von öffentlichen Dienstleistungen eingesetzt, z. B. für die Auszahlung von Sozialleistungen.

"Ein einfacher Zugang zu öffentlichen elektronischen Dienstleistungen überall in der EU ist sehr wichtig für EU-BürgerInnen, Geschäftsreisende, StudentInnen, UrlauberInnen und verbessert die europaweite Mobilität der ArbeitnehmerInnen. Österreich hat mit dem Bürgerkartenkonzept eine gute Basis und ist für die Anforderungen von morgen gut gerüstet, denn jede Bürgerin und jeder Bürger hat schon heute mit der eCard einen elektronischen Ausweis für das Internet ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung.", so Staatssekretärin Silhavy.

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