Platter: Dringend benötigte Hilfsgüter unterwegs nach Burma

Transportboote zur Verteilung von Hilfsgütern - Selbstverständlichkeit und Verpflichtung zu helfen

Wien (OTS) - "Der Tropensturm "NARGIS 08" führte an der Südküste von Burma/Myanmar zu weitreichenden dramatischen Zerstörungen. Nach vorliegenden Berichten sind bis zu 182.000 Menschen ums Leben gekommen, über 41.000 Personen werden vermisst und an die 1,5 bis 2,5 Millionen Menschen wurden obdachlos beziehungsweise sind unmittelbar betroffen. Für uns ist es Selbstverständlichkeit und Verpflichtung bestmöglich zu helfen und zu unterstützen", betont Innenminister Günther Platter in seiner Zuständigkeit für die Katastrophenhilfe. "Österreich hat eine lange und gute Tradition in der Katastrophenhilfe. Die richtige Hilfe so rasch als möglich zur Verfügung zu stellen war von Anfang an unser Anliegen. Nach den ersten Maßnahmen zur Unterstützung bei der Errichtung von Notunterkünften und zur medizinischen und hygienischen Erstversorgung, können wir nun Transportboote zur Verteilung von dringend benötigten Hilfsgütern nach Burma entsenden", so der Innenminister.

Über das "Monitoring and Information Centre" (MIC) der Europäischen Kommission langte am 6. Mai 2008 ein internationales Hilfeersuchen in der Bundeswarnzentrale des Innenministeriums ein. Innenminister Günther Platter, zuständig für die Koordination der internationalen Katastrophenhilfe, reagierte rasch und entsandte als erste Maßnahme für die Errichtung von Notunterkünften, in Kooperation mit den österreichischen Feuerwehren, 600 Kunststoffplanen. Die Hilfsgüter trafen am 13. Mai 2008 in Rangoon ein. Mit Logistikunterstützung des Österreichischen Roten Kreuzes wurden 1.000 Mosquito Netze, 1.000 PVC Unterlagen für Notunterkünfte, 500 Küchensets sowie ein Interagency Emergency Health Kit (medizinische Erstversorgung für ca. 10.000 Personen) bereitgestellt.

Nach einem weiteren Hilfeersuchen der Behörden in Myanmar, in dem um Transportboote zur Verteilung von Hilfsgütern ersucht wurde, hat das Innenministerium nunmehr zusätzlich 20 Schlauchboote und 20 Außenbordmotoren für Myanmar bereitgestellt.
Innenminister Günther Platter hat diese Hilfslieferung am Flughafen Wien-Schwechat in das Katastrophengebiet entsendet. Am 10. Juni 2008 werden die Hilfsgüter per Luftfracht in Bangkok eintreffen und von dort in Absprache mit der Europäischen Kommission durch United Nations World Food Programme (UN WFP) nach Rangoon gebracht, wo die Boote zum raschen Transport der Hilfsgüter zum Einsatz gelangen. "Österreich unterstützt die Menschen in Burma, die in große Not geraten sind, so rasch und gut als möglich. Wir werden auch weiterhin unseren Beitrag leisten, damit vor Ort bestmögliche Unterstützung in Katastrophensituationen geleistet werden kann", betont Platter.

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