DOLINSCHEK: "Jene Betriebe sollen Förderung erhalten, die unsere Jugend ausbilden"

Wien (OTS) - "Die Berufsausbildung ist etwas Wesentliches und Wichtiges und sollte immer nach Verbesserungen überprüft werden. Das duale Berufsausbildungssystem hat sich bewährt. Wenn man nun die Lehrlingsausbildungsprämie in eine Basisförderung umgestaltet, so kann ich diesem schon einiges abgewinnen", meinte heute der Kärntner BZÖ-Abg. Sigisbert Dolinschek in seinem Debattenbeitrag.

Auch die besondere Förderung, nämlich die Weiterentwicklung des Blum-Bonus, habe sich in der Vergangenheit bewährt. "Das einzige Manko dabei sind aber jene Betriebe, die ständig Lehrlinge ausbilden. Diese erhalten nämlich, wenn sie nicht einen zusätzlichen Lehrling einstellen diese Prämie nicht. Wichtig ist aber, daß jene Betriebe, eine Förderung erhalten, die unsere Jugend ausbilden, denn das sind die Facharbeiter von morgen", stellte Dolinschek fest.

"Eine personenbezogene Förderung, Blockveranstaltungen zum Nachholen des Berufsschulabschlusses, die Ausbildung in Berufen, wo Fachkräftemangel herrscht, wird von uns befürwortet", sagte Dolinschek.

Zur Neuregelung einer Auflösung eines Lehrverhältnisses meinte Dolinschek, daß die Intention der Wirtschaftsvertreter zu verstehen sei. "Bisher hat es nämlich keine klare Regelung für die Auflösung eines Lehrverhältnisses gegeben - außer während der Probezeit. Trotz diesem Umstand werden 20 Prozent der bestehenden Lehrverhältnisse frühzeitig aufgelöst. In Zukunft wird aber über das AMS gewährleistet, daß diese Lehrlinge woanders ihre Ausbildung auch fortführen können", betonte Dolinschek. Auch die Benachteiligung der Lehrlinge beim Anspruch auf Arbeitslosengeld werde beseitigt. Im großen und ganzen müsse man mit diesem Gesetz zufrieden sein, schloß Dolinschek

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